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Brillis Wort zum Montag

Ein Hund ein Wort

Redaktionshund Brilli mit grauer Baskenmütze

Doktor Doolittle

Brüno spricht wieder mit mir. Aber nur, weil wir unseren kürzlich begonnenen Wettstreit rund um das Thema „Mehr Hunde oder mehr Katzen im Kulturbereich?“ fortsetzten. Sie erinnern sich, wir stritten über die Frage „Gibt es es mehr Sprichwörter mit Katzen oder mit Hunden?“ Er eröffnete nun die nächste Runde mit dem Schwerpunkt: Hund und Katz‘ in der Literatur. Hier eine Kurzfassung dieses Disputs:
Ich legte los: „‚Krambambuli‘, ‚Die Wand‘, die Krimireihe um Miss Murphy.“ „Das ist eine Katze!“, fauchte Brüno. „Aber ein Corgie spielt darin ebenfalls eine wichtige Rolle“, schnappte ich zurück und setzte forsch fort: „‚Faust I‘ – der mit dem Pudel.“ „Der kommt doch nur ganz kurz vor!“ „Na und? Eine Katze kommt in dem ganzen Stück nicht vor!“ Ich ließ mich also nicht beirren, in rasendem Tempo zählte ich weitere Titel auf: „‚Wolfsblut‘, ‚Herr und Hund‘, die Geschichten rund um Werwölfe …“ Brüno fuchtelte mit seiner linken Vorderpfote. „Alice! ‚Alice im Wunderland‘. Die Grinsekatze! Und, und ‚Das Dschungelbuch‘.“ „‚Das Dschungelbuch‘?“ „Ja, da gibt es diesen Tiger Shir Khan“ „Nein, nein. Wildkatzen! Das geht nicht. Es müssen Haustiere sein.“ „‚Doktor Doolittle‘?“, fragte Brüno. „Ich weiß nicht“, antwortete ich. „Behandelt der auch gewöhnliche Katzen und Hunde?“ „Lass uns nachschauen“, schlug Brüno vor. Zum Glück stand das Buch in der untersten Reihe des Regals und so konnten wir es bequem rausfischen. Fasziniert von den Abenteuern Doktor Doolittles hatten wir auf unseren Zweikampf völlig vergessen. Zumindest dieses Mal. Wie ich Brüno jedoch kenne, wird er unser Gefecht fortsetzen wollen. Obwohl doch eh klar ist, wer gewinnen wird …

Ein herzliches Wuff,
Ihre Brilli Paralia

Brillis Elektro Post

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