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Maria Leitner

Literaturquiz anlässlich 80 Jahre Bücherverbrennung

Die Antworten auf das 5. literarische Rätsel des dreiundzwanzigteiligen Quizes

Diesmal fragten wir nach einer Autorin, die Oskar Maria Graf unter anderem folgendermaßen beschreibt: „ … eine sehr aktive antifaschistische Schriftstellerin, die nur wenige kennen. Sie ist nicht nur eine gute Schriftstellerin, sondern eine der mutigsten und bescheidensten Frauen, die wir haben.“

Neben dem Namen der Schriftstellerin wollten wir von Ihnen den Titel ihres Reportageromans aus dem Jahre 1930 wissen. Abschließend fragten wir nach einem, der von ihr während ihrer Amerikareise ausgeübten Berufen.

Autorin: Maria Leitner
Titel: Hotel Amerika
Berufe: Dienstmädchen, Köchin, Zigarrendreherin …

Erinnerung:
Wenn Sie an die jeweils aktuelle Quizrunde erinnert werden möchten, senden Sie bitte einfach ein leeres Mail mit dem Betreff „Literaturquiz Erinnerung“ an das Literaturblog Duftender Doppelpunkt.

Herzlichen Dank für die Mails mit ergänzenden Hinweisen und Vorschlägen für zukünftige literarische Rätsel.

Falls die Informationen, die wir für Sie über Maria Leitner im „Duftenden Doppelpunkt“ zusammengetragen haben, nicht ausreichen, sind Sie eingeladen, in folgenden Sites zu blättern:

Fembio – Institut für Frauen-Biographieforschung: Maria Leitner

Helga W. Schwarz: Maria Leitner – Erinnerungen, Ergänzungen und Entdeckungen zu ihrer Biografie

Julia Killet: Maria Leitners Reportagen aus Nazi-Deutschland. Seite 344 ff.

Buchentdeckungen – Maria Leitner – eine zu Unrecht vergessene Schriftstellerin

Alle bisherigen Fragen, Antworten und die das Quiz begleitenden Beiträge finden Sie auf der Seite „Literaturquiz zur Bücherverbrennung 1933.

Die nächsten Quizfragen stellen wir am Mittwoch, dem 10. 04. 2013. Zu deren Beantwortung haben Sie bis Dienstag, dem 23. 04. 2013 um 12:00 Uhr Zeit.

Die Preise und ihre GewinnerInnen

Jeweils ein Exemplar von Julia Killet, Helga Schwarz (Hrsg.): Maria Leitner oder: Im Sturm der Zeit, erschienen im Karl Dietz Verlag, geht an Barbara F., Adrian H. und Bernhard W.

Maria LeitnerMaria Leitner – eine Ungarin mit österreichischem Pass – wurde in Deutschland zunächst durch ihre nicht alltäglichen Reiseberichte aus dem Amerika der 1920er Jahre bekannt: Ihr Buch „Eine Frau reist durch die Welt“ (1931) fand eine starke Resonanz, wurde in mehrere Sprachen übersetzt und wird bis heute nachgedruckt. Maria Leitner engagierte sich für die Internationale Arbeiterhilfe, für die Rechte der Frauen und gegen den Paragraphen 218 (Verbot der Abtreibung). 1933 kam ihr Roman „Hotel Amerika“ auf die „Liste 1 des schädlichen und unerwünschten Schrifttums“. Nur durch eine „Auslandsreise“ wider Willen konnte sich Maria Leitner vorübergehend retten: Prag, Wien Forbach (Elsass), Paris, das Internierungslager Gurs sowie Toulouse und Marseille waren Stationen ihres Exils. 1942 sah man sie noch einmal in Marseille; da war sie bereits eine völlig verzweifelte und entkräftete Frau. Danach verlor sich ihre Spur…

Via Karl Dietz Verlag

Und jeweils ein Exemplare von Maria Leitner: Eine Frau reist um die Welt aus dem Severus Verlag geht an Jule H. und Kerstin L.

Maria Leitner - Severus VerlagDies ist der authentische Bericht einer Frau, die in den 1920er Jahren durch den amerikanischen Kontinent reiste. Die sozialkritische Journalistin Maria Leitner berichtet in ihren Reportagen von Eindrücken und Erfahrungen, die sie vor allem in den ärmeren Bevölkerungsschichten und in sozialen Randgruppen sammelte. Leitners Sozialreportagen aus Amerika erschienen erstmals 1932 in einer Auflage von über 100.000 Exemplaren und wurden in mehrere Sprachen übersetzt.
Maria Leitner war Mitglied im Bund proletarisch-revolutionärer Schriftsteller, zu dessen Mitgliedern auch Bertolt Brecht, Johannes R. Becher, Andor Gábor, Erich Mühsam, Erich Weinert und Anna Seghers gehörten.

Via Severus Verlag

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