Archiv für Oktober 2009

Literaturpreise 2009

Freitag, 16. Oktober 2009

Nach längerer Zeit wieder einmal einige Hinweise auf Literaturpreise und Literaturstipendien:

Literaturzeitschrift Dulzinea

Dulzinea 14

Thema: moderne Liebeslyrik (das Thema ist frei interpretierbar)
mögliche Textarten: Gedichte und Haiku/Senryû
Einsendeschluss: 31. Oktober 2009
geplanter Erscheinungstermin der Ausgabe: ca. Winter 2009/2010

Veröffentlichte Autoren erhalten ein Belegexemplar der Zeitschrift!

Auf Basis der in der Heftausgabe Dulzinea 14 veröffentlichten Texte, werden der 9. Dulzinea Lyrikpreis (dotiert mit 1000 Euro) und der 7. Haiku Preis (dotiert mit 250 Euro) vergeben.

Literaturzeitschrift Dulzinea

Stückewettbewerb Krisen_Zimmer

Das Zimmertheater Tübingen sucht ein für ein kleines Ensemble spielbares Stück zum Thema „Krisen_Zimmer“.
Autoren aller Generationen sind aufgerufen, Ihren ganz persönlichen Blick auf die aktuelle Wirtschafts- bzw. Klimakrise zu werfen.
Das prämierte Stück wird uraufgeführt und der / die AutorIn erhält 1.000 Euro.
Einsendeschluß 5. Dezember 2009

Zimmertheater Tübingen

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Wiener Dramatikerstipendium. Einsendeschluß 15. November 2009

Wiener Autorenstipendien. Einsendeschluß 15. November 2009

ALFRED HIRSCHENBERGER UND WERNER LANG

Donnerstag, 15. Oktober 2009

Zwei Lesungen

Die Welt, ein System von Annahmen von Alfred Hirschenberger – es liest Schauspieler und Regisseur Alfred Rupprecht

und

Stramm’s letzte Liebe von Werner Lang – es liest der Autor

Wann: Dienstag, 3. November 2009, 19.00 Uhr
Wo: Büchereien Wien, Sandleiten (Rosa-Luxemburg-Gasse 4, 1160 Wien)

ALFRED HIRSCHENBERGER
1919 in Wien geboren, wo er heute noch lebt. Aufgewachsen im Gemeindebau im Roten Wien, Berufsausbildung als Werkzeugmacher, dreijährige Abendschule am TGM, Betriebsleiter.

Veröffentlichungen: Spiegelung, Uhlen Verlag, 1983; Liesing, Lainz, Langenzersdorf, Edition Maioli 1989 Die Welt, ein System von Annahmen. Eine lustvolle Hinterfragung des Systems „Kapitalismus“. [edition Wortmeldung, Band 4], 2008, 128 S., ISBN 978-3-89626-807-5, € 12,80.

Wie man seinem neuen Buch unschwer entnehmen kann, ist Alfred Hirschenberger kein parteikonformer Geist, sondern ein Selberdenker, der zum Beispiel schreibt: „Sollte nicht doch gelehrt werden, dass Lohnarbeit nicht Lebenssinn sein kann, er nur in freier Selbstentfaltung schöpferischer Freizeit, Liebe, Lust und Lebendigkeit zu finden ist? Welch subversive Idee! Wäre es nicht an der Zeit, das Arbeiterlied ‚Die Arbeit hoch…’ aus der Vorzeit der Arbeiterbewegung, als leidvolles museumsreifes Sklavenlied abzulegen?“ (aus: Wiener Zeitung, 21. März 2009)

WERNER LANG
Geb. 1955 in Hönigsberg/Steiermark, Schlosser, Aktionist, literarische und bildnerische Arbeiten (Autodidakt). Zahlreiche Auftritte im Rahmen von webbrain u.a. Puppentheater für Erwachsene, Lesetheateraufführung, Ausstellungen und Vorträge zu Literatur und bildender Kunst.

Stramm’s letzte Liebe. Was für eine Sprache kann „Stramm” der herrschenden Sprache noch entgegensetzen? Er ist vom Neoliberalismus zum Ich reduziert und zum Abwehrstotterer geworden. Brecht ist nicht mehr denkbar: „Wir brauchen keine Arbeitsplätze, Wir brauchen die Fabriken”. u.s.w. was bleibt ist „ich ist ein anderer”. („Wir sichern dir deinen Arbeitsplatz”: auch das muss er anderen überlassen).

Eintritt frei! Kleines Buffet (gefördert vom Verein der Freunde der Büchereien Wien)
Die Bücherei ist mit den Straßenbahnlinien 10 und 44 erreichbar (Station Liebknechtgasse)

Die Literatur der österreichischen Kunst-, Kultur- und Autorenverlage

Mittwoch, 14. Oktober 2009

Katalog

Herausgegeben von der IG Autorinnen Autoren, Literaturhaus, Seideng. 13, A-1070 Wien, Tel.: 01/526 20 44-13.

Im Katalog finden Sie 3669 Titel, davon 1836 Neuerscheinungen und 1833 Backlist-Titel 2008. Die Zusammenstellung der von österreichischen AutorInnen veröffentlichten Literatur in deutschen und schweizer Verlagen umfaßt 1067 Titel aus 178 Verlagen. Recherchen-Stand: August 2009

Österreichische Verlage online. Eine Übersicht zusammengestellt von Traude Korosa und Martin Krusche

ES LEBE DER 3. INTERNATIONALE TAG DER TASTATUR

Sonntag, 11. Oktober 2009

oder

Wie das Ziel der „Barrierefreiheit“ / „Accessibility“ durch „Tab und Enter“ gestärkt wird.

Robert Lender proklamierte am 15. Oktober 2007 zum ersten Mal den „Internationalen Tag der Tastatur“. Auch heuer ruft er wieder dazu auf, am 15. Oktober auf den Einsatz der Maus zu verzichten und alternativ mit „Tab und Enter“ zu surfen.

Warum?
Für Sie ist es eventuell „nur“ eine interessante Erfahrung. Personen mit motorischen Störungen, stark sehbehinderte oder blinde Menschen sind beim Surfen jedoch auf die Tastatur angewiesen. Leider ist eine entsprechende Programmierung aller Internetsites auch 2009 noch keine Selbstverständlichkeit.

Was bringt Ihnen der vorrübergehenden Verzicht auf die Maus?

  • Sie lernen einen Teil jener Probleme kennen, mit denen Menschen mit Behinderung tagtäglich bei ihrer Arbeit im Netz konfrontiert sind.
  • Sie helfen dadurch mit, Stolpersteine im Netz zu thematisieren.
  • Indem Sie über Ihre Erfahrungen bloggen oder hier einen Kommentar hinterlassen, stärken Sie die Sensibilität für das Thema Barrierefreiheit.
  • Von sauber programmierten und gute strukturierten Sites, zwei Grundvoraussetzungen für eine Navigation im Netz mit „Tab und Enter“, profitieren letztlich alle NutzerInnen.
  • Das Literaturblog „Duftende Doppelpunkt“ war vom ersten Blogbeitrag am 1. Mai 2005 an um einen barrierfreien Zugang zu seinen Informationen bemüht. Neben der Möglichkeit, mittels „Tab und Enter“ an die gewünschten Informationen heranzukommen, bietet das Blog zusätzlich auch Tastaturkürzel beziehungsweise Shortcuts.

    Sie sind herzlich eingeladen, den gesammelten Erfahrungsschatz Ihrer mehr oder weniger langen Mausabsenz mit den LeserInnen des „Duftenden Doppelpunktes“ via Kommentarfunktion zu teilen.

    Nähere Infos zum „Internationalen Tag der Tastatur“ gibt es auf der Site „Nur ein Blog“ von Robert Lender.

    BUCH WIEN 09

    Samstag, 10. Oktober 2009

    Internationale Buchmesse und Lesefestwoche

    Nach sechzig Jahren fand die Buchwoche 2007 das letzte Mal bei freiem Eintritt im Wiener Rathaus statt. – Die Wiener Messe beerbte das Rathaus und seitdem ist die Veranstaltung unter dem Namen „Internationale Buchmesse“ im Prater situiert.

    Parallel zur Internationalen Buchmesse BUCH WIEN findet die Lesefestwoche vom 9. bis 15. November 2009 statt.

    Mit dem Lese(s)pass (er liegt in den Buchhandlungen auf) gibt es eine Eintrittsermäßigung um 70 Prozent: Bei jedem Buchkauf ab EUR 8,- bekommen Sie einen Stempel in den Lese(s)pass, mit drei Stempeln bekommt man während der Messe an der Messekassa die reduzierte Eintrittskarte um EUR 2,50 (gültig für einen Tag und eine Person).

    Nähere Infos zur Buch Wien 09 und zur Lesefestwoche

    BIBLIOTHEK INTERKULTURELL

    Freitag, 9. Oktober 2009

    Die Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen / Stuttgart hat unter dem Titel „Bibliothek interkulturell – Tipps und Aktionen für Bibliotheken“ eine Broschüre veröffentlicht.