Archiv für März 2008

Bildungswiki „Weltliteratur“

Dienstag, 18. März 2008

Der Bildungswiki „Weltliteratur“ ist ein Projekt zum Aufbau einer Enzyklopädie über wichtige AutorInnen und Werke der Weltliteratur zur Nutzung im Bildungsbereich. Außer Grundinformationen zu AutorIn und Werk sollten die Artikel daher auch Hinweise auf die Verwendung in der Bildung enthalten, von einfachen Fragestellungen bis hin zu ganzen Unterrichtskonzepten.

Spiegel Wissen

Montag, 17. März 2008

Das Hamburger Nachrichtenmagazin Spiegel hat alle Artikel seit seiner Gründung (über 300.000 seit 1947) kostenlos online gestellt.

Ergänzt werden die Artikel auf der Site „Spiegel Wissen“ mit Beiträgen aus der freien Internet-Enzyklopädie Wikipedia, des Manager-Magazins, der Lexikonredaktion von Bertelsmann und den Artikeln der Spiegel Online-Redaktionen. Insgesamt können über 1,5 Millionen Beiträge abgerufen werden.

Wer nur im Archiv des Spiegels recherchieren möchte, kann auch die Site Google Blogoscoped nutzen.

Via Politikwissenschaft – Nachrichten der Bibliothek des Instituts für Politikwissenschaft Tübingen für Studierende der Politikwissenschaft in Tübingen und darüber hinaus.

Siehe auch folgende zwei Artikel:

ZEIT-Archiv seit 1946 frei

New York Times – Times to Stop Charging for Parts of Its Web Site. Kostenpflichtig bleibt nur die Online-Version des Kreuzworträtsels und Archiv-Inhalte aus der Zeit zwischen 1922 und 1986.

Literaturstipendium der Stadt Schwaz

Sonntag, 16. März 2008

StadtschreiberIn 2008

AutorInnen mit geringer Publikationserfahrung, sind eingeladen, sich für das Literaturstipendium der Stadt Schwaz zu bewerben. Das Stipendium beträgt monatlich 730,- Euro. Es ist mit einem zwei- bis dreimonatigen Aufenthalt in Schwaz in Tirol verbunden. Kost und Logis sind frei. Die schriftliche Bewerbung soll eine Kurzbiographie, Textproben (maximal 10 Seiten) und Angaben zur gewünschten Aufenthaltsdauer enthalten. Der Beschluß der Jury erfolgt bis Mitte Juli 2008.

Einsendeschluß: 15. Mai 2008

Information und Bewerbung: Literaturforum Schwaz, Kulturamt der Stadt Schwaz, Rathaus, Franz-Josef-Straße 1-3, A-6130 Schwaz, E-Mail: literaturforum@gmx.at

Preis des Kärtner Schriftstellerverbandes für neue Literatur

Samstag, 15. März 2008

Der Preis ist mit 1.500,- Euro dotiert. Es können sich AutorInnen die in Kärnten geboren wurden oder dort leben bewerben. Einzureichen sind bisher unveröffentlichte, heitere, ironisch-bissige oder absurde Prosa- oder Lyriktexte. Es gibt keine thematische Eingrenzung. Der Textumfang kann bis zu 7DIN-A4-Seiten betragen. Legen Sie dem Text eine Biographie und gegebenenfalls eine Bibliographie bei.

Rückfragen an: Gerard Kanduth, Tel 04274/52653, Mail: gerard_kanduth@utanet.at

Information und Bewerbung: Kärtner Schriftstellerverband, Kennwort: Literaturpreis 2008, Postfach 84, A-9010 Klagenfurt

Einsendeschluß: 31. Mai 2008

Hattinger Förderpreis für junge Literatur 2008

Samstag, 15. März 2008

Die KUBISCHU (Kulturinitiative Hattingen Ruhr) vergibt in diesem Jahr zum 18. Mal Förderpreise an junge Autorinnen oder Autoren. Die Lesung zum Hattinger Förderpreis findet im September 2008 statt.

Teilnahmeberechtigt sind junge Autorinnen und Autoren, die im Jahr 2008 zwi-schen 16 und 25 Jahre alt sind. Sie können für die öffentliche Lesung literarische Texte jeder Art in deutscher Sprache einreichen (Umfang bis maximal 5 DIN-A4-Seiten bei 1 ½ zeiliger Schreibweise, einseitig maschinengeschriebene Form, 1 Exemplar, ungeheftet).

Eine Jury wählt aus diesen Einsendungen die Autorinnen und Autoren (in der Regel acht) für die öffentliche Lesung aus und vergibt einen Jurypreis. Die dann anwesenden Zuhörer stimmen zusätzlich über einen Publikumspreis ab.

Den Eingeladenen wird das Fahrgeld erstattet; sie sind am Tag der Lesung Gäste der KUBISCHU. Daneben sorgt die KUBISCHU falls nötig für eine Übernachtungsmöglichkeit. Der Preis besteht aus einer von der KUBISCHU organisierten und bezahlten Lesung der Preisträger im Frühjahr 2009.

Bewerbungen um den Hattinger Förderpreis sind zu richten an: KUBISCHU PF 800523 45505 Hattingen

Einsendeschluß ist der 14.5.2008. Bitte geben Sie neben Ihrer Adresse, wenn möglich, eine E-Mail-Adresse und eine Telefonnummer an. Eine Eingangsbestätigung erfolgt nur auf besonderen Wunsch mit Rückporto, doch erhalten alle Ein-sender nach Abschluss der Juryauswertung im Juli eine Mitteilung. Eine Rück-sendung der Texte erfolgt nur auf Wunsch und mit beigelegtem, frankiertem Rückumschlag. Verantwortlicher Koordinator: Hellmut Lemmer, Tel. 02324/22170.

Hattinger Förderpreis für junge Literatur 2008

schreiben zwischen den kulturen

Freitag, 14. März 2008

Literaturpreise

Der Verein Exil schreibt zur Förderung der Literatur von MigrantInnen und Angehörigen ethnischer Minderheiten in Österreich die Literaturpreise „schreiben zwischen den kulturen“ aus. Eingeladen sind Menschen die seit mindestens einem halben Jahr in Österreich leben. Einreichen können Sie unveröffentlichte deutschsprachige Arbeiten von bis zu 20 DIN-A4-Seiten. Themen: Integration, Assimilation, Identität, Leben zwischen den Kulturen. Lyrik als auch Prosa sind sind erlaubt.

Einsendeschluß: 30. April

Weitere Infos und Bewerbung: Exil, Zentrum für interkulturelle Kunst und Antirassismusarbeit, Kennwort „Literaturpreis“, Ammerlinghaus, Stiftgasse 8, 1070 Wien. Tel.: 0699/12344465.

Begegnung in Reichenberg

Donnerstag, 13. März 2008

Grandpa meets Dr. K.

88 Jahre nach seinem Ableben von seiner Enkeltochter geschrieben.

© Margarete Steger

Am Jeschken bei Reichenberg

Der Berg hatte einen Wolkenkragen angelegt. Zwei Maenner gingen den Weg zum Gipfel, in Richtung Jeschkenbaude. Feuchter Schotter knirschte und quietschte. Der moosige Duft floss in Nase und Mund. Die Nadelbaeume dufteten wie sie nur im Oktober duften, wenn alle Oberflaechen feucht und nass sind. Zwei geroetete Nasen tropften. Herrentaschentuecher fingen Herrennasentropfen. Ließ der eine Herr seine Nasentrompete geraeuschvoll ertoenen, so versuchte der andere dezent und leise die herbstlich rot gefaerbte Gesichtsoeffnung einzusetzen.
Es fielen nur wenige Worte.
„Bleiben Sie doch besser knapp hinter mir, Herr Doktor!“ Weil es in Reichenberg geschah, wurde geogt. Max sagte zu Dr. K.: „Bleiben Sie og besser knapp hinter mir, Herr Doktor.“ Aus dem doch wurde das og.
Der Angesprochene schmunzelte insgeheim ueber die Sprache der Grenzbewohner hier im Norden Boehmens.
„Herr Oberbuchhalter, Sie kennen den Berg doch genau?“
Max wehrte sich gegen die Anrede, die auf seinen Beruf hin deutete. „Verehrter Herr Doktor! Darf ich Sie bitten, mich bei meinem Namen zu rufen. Mein Name ist …“, er blieb stehen und drehte sich um.
Dr. K. hatte nicht alles verstanden. Die dumpfe Herbstluft hatte die Haelfte verschluckt.
„Gut, ich werde Sie nicht mehr Herr Oberbuchhalter nennen, obwohl Sie einer sind, oder etwa nicht? Nun sagen Sie mir Ihren Namen. Wenn ich bitten darf, Ihren richtigen. Bitte sagen Sie nicht ‚Man nennt mich’. Wie man Sie nennt, das habe ich ja schon gehoert.“
Max schluckte und sagte: „Gehen wir doch weiter. Ich werde neben Ihnen gehen. Der Weg ist hier breit genug. Sie koennen mich so auch besser verstehen.“ Weiterlesen »

Vöcklabrucker StadtschreiberIn 2008

Donnerstag, 13. März 2008

Die Stadt Vöcklabruck vergibt ein Stipendium für einen 100tägigen Aufenthalt in Vöcklabruck. Die Tätigkeit des Stadtschreibers, der Stadtschreiberin beginnt mit September 2008. Das Stipendium beträgt monatlich 1000,- Euro. Eine kostenlose Wohnung wird zur Verfügung gestellt.. Erwartet wird die Publikation von Beiträgen in den regionalen Zeitungen, die Zusammenarbeit mit Schulen und die Teilnahme an literarischen Veranstaltungen.

Wer kann teilnehmen:
AutorInnen bis 35, deren bisheriger Wohnsitz nicht in der Region Vöcklabruck ist. Einzureichen sind Prosatexte von bis zu 10 Seiten zum Thema „Fußball“ und eine Übersicht über bisherige Publikationen und eine Biographie. Ende Juni werden 4 von einer Jury ausgewählte BewerberInnen in einer Endrunde dem Publikum vorgestellt – im Anschluß an diese Veranstaltung wird der/die StadtschreiberIn ausgewählt.

Stadtgemeinde Vöcklabruck: Kulturreferat, Klosterstr. 9, A-4840 Vöcklabruck. Einsendeschluß 22. April 2008.

Stadtbibliothek Vöcklabruck

Endlich Zeit zum Lesen! Das Jahr 2008 steht in der Stadtbibliothek im Zeichen der älteren LeserInnen: Das Team der Stadtbibliothek will auf die besonderen Ansprüche von SeniorInnen durch spezielle Medienpräsentationen, Veranstaltungen und einen Einkaufsschwerpunkt von Großdruckbüchern und Hörbüchern eingehen. Wünsche und Anregungen sind sehr willkommen! Über 10.000 Medien und zwei Computerarbeitsplätze warten auf Sie.

Armin T. Wegner – Literaturwettbewerb 2008

Mittwoch, 12. März 2008

Anlässlich des 30. Todestages des Dichters, Reiseschriftstellers und „Gerechten der Völker“ Armin T. Wegner (geboren 1886 in Elberfeld – gestorben 1978 in Rom) schreiben die Armin-T.-Wegner-Gesellschaft e.V. und amnesty international für das Jahr 2008 einen Literaturwettbewerb zum Thema „Menschenrechte“ aus.

Unter dem von Armin T. Wegner geprägten Sprichwort „Wer die Wahrheit spricht …, muss immer ein gesatteltes Pferd bereithalten“ als Motto sind alle Interessierten dazu eingeladen, literarische Beiträge einzureichen, die sich mit den „Menschenrechten“ befassen.

Mit dem „Armin-T.-Wegner-Schreibwettbewerb“ erinnern die Initiatoren an den couragierten Schriftsteller, der sich sein ganzes Leben lang für die Verteidigung der Menschenrechte einsetzte. Zu Wegners beispielhaften Taten gehört sein Protestbrief an Hitler – nach der Machtübernahme der Nazis 1933 – , in dem er forderte, die Diskriminierung und Gewalt gegen Juden zu beenden. In diesem Brief heißt es, er schreibe als ein Deutscher, „dem die Gabe der Rede nicht geschenkt wurde, um sich durch Schweigen zum Mitschuldigen zu machen, wenn sein Herz sich vor Entrüstung zusammenzieht.“ Der Präsident des Deutschen Bundestags, Wolfgang Thierse, würdigte im Jahre 2002 Wegners Engagement als ein Muster an Zivilcourage. Sein Vorbild rufe dazu auf „nicht wegzusehen, nicht zu schweigen, sobald in unserer Gesellschaft Ausgrenzungen, Fremdenfeindlichkeit und Verächtlichmachung von Menschen erkennbar werden.“

In der Tradition dieses Autors und seines Einsatzes für die Menschenrechte sind Schriftstellerinnen und Schriftsteller sowie alle weiteren Interessierten – ausdrücklich auch junge Schreibende – dazu aufgerufen, ihrer „Gabe der Rede“ mit einem literarischen Beitrag Ausdruck zu geben. Gegenstand des Textes soll die Beschäftigung mit (den) „Menschenrechten“ sein. Weitere inhaltliche Vorgaben bestehen nicht.
Die Teilnahme steht allen Autorinnen und Autoren sowie Literaturbegeisterten ab dem vollendeten 15. Lebensjahr offen – ausdrücklich auch solchen mit Migrationshintergrund. Pro Teilnehmer/in darf maximal ein Beitrag eingereicht werden. Die Beiträge müssen bis zum 30. Juni 2008 (Einsendeschluss) eingesandt werden.

Nähere Infos zum Armin T. Wegner – Literaturwettbewerb

Exil -Archiv – Wegners Brief an Hitler
Exil -Archiv – Wegners Biographie

Logbuch Accessibility

Dienstag, 11. März 2008

Das Thema Barrierefreiheit im Netz stand im Mittelpunkt der Accessibility Blog Parade, die vom 10.10. bis 11.11.2007 stattfand. Eine Auswahl von insgesamt 28 Texten, die im Rahmen der Blogparade veröffentlicht wurden, finden Sie in dem Logbuch wieder. Abgerundet wird der Inhalt durch eine Leseliste, einem Glossar und vielen weiterführenden Links zum Thema Barrierefreiheit.

Am 27. März 2008 ladet Main alle am Thema Barrierefreiheit / Accessibility interessierten Menschen ein, im Rahmen einer kleinen Präsentation das Logbuch Accessibility kennenzulernen und es kostenlos mit nach Haus zu nehmen. Um formlose Anmeldung unter info@mainweb.at oder auch per Kommentar im MAIN_blog wird ersucht.

Am 27. 03. keine Zeit? Ab diesem Datum kann das Logbuch gegen Ersatz der Portogebühr bei MAIN unter info@mainweb.at bestellt werden.

MAIN in der Marchettigasse 7/1 im 6. Bezirk in Wien. Ab 17.00 Uhr

Nähere Infos: MAIN_blog und Nur ein Blog

C.S. Lewis-Preis

Dienstag, 11. März 2008

Der C.S. Lewis-Preis wird verliehen in Erinnerung an einen christlichen Schriftsteller und Wissenschaftler, der in seinem literarischen und publizistischen Werk immer wieder die Brisanz und Überzeugungskraft des Glaubens zum Gegenstand gemacht hat.

Der C.S. Lewis-Preis wird alljährlich für ein Romanprojekt vergeben, das sich in herausragender Weise mit Perspektiven des christlichen Glaubens befasst oder diese im Horizont der Handlung deutlich erkennbar werden lässt.

Autorinnen und Autoren bewerben sich bis zum 1. September 2008 mit einem Exposé des Romans / einer Leseprobe (10-20 Seiten) / einer Autorenvita

Nähere Infos zum C.S.Lewis-Preis

C.S. Lewis – Leben und Werk

Wenn sich Buben- und Mädchenträume erfüllen

Montag, 10. März 2008

Neues vom Ripper-Award

Wer hat im Verlauf seiner Schulzeit nicht das eine oder andere Mal mit dem Gedanken gespielt, eine wenig vorteilhafte Eintragung des Lehrers oder der Lehrerin aus dem Mitteilungsheft zu tilgen und so einer Diskussion mit den Eltern aus dem Weg zu gehen. Die meisten von uns haben dann im Laufe der Zeit gelernt, zu ihren fragwürdigen Entscheidungen und Fehlern zu stehen.

Die Verantwortlichen des Ripper-Awards scheinen, in dieser relativ frühen Phase des Erwachsenwerdens steckengeblieben zu sein. Sie gehen allerdings einen Schritt weiter und löschen einen eigenen Eintrag. Wie im Krimiblog von Ludger Menke nachzulesen ist, ist man zwar nicht bereit die fragwürdige Namensgebung zu überdenken, hat allerdings die Begründung, den Preis nach dem „Ripper“ zu benennen von der Site genommen:

“Der Titel RIPPER AWARD basiert auf der Figur des historischen Jack the Ripper, der im Jahr 1888 im Londoner Stadtviertel Whitechapel mindestens fünf Frauen ermordete. 2008 – wenn das Krimifestival bereits zum Vierten Male stattfinden wird – jähren sich die Ereignisse um den historischen Fall zum 120 Mal.”

Ludger Menke meint in seinem Beitrag „Ripper-Award: Die Halbherzigkeit der Organisatoren““ zu dieser Vorgehensweise im Krimiblog “ …Jetzt aber wird es drollig. …“

Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

Siehe auch den Beitrag “Ripper Award 1” und “Ripper Award 2” im „Duftenden Doppelpunkt.

Open-Access hält in Harvard Einzug

Montag, 10. März 2008

Das Wissens-Werkstatt.net weist in seinem Artikel „Ein kleiner Schritt für Harvard, ein großer Schritt für die freie Wissenschaft“ auf die Initiative der Fakultät „Arts and Sciences“ der Harvard University im Bereich Open-Access hin.

„… ab April sollen alle Fakultäts-Mitglieder der Geisteswissenschaften ihre wissenschaftlichen Arbeiten sofort nach Fertigstellung einem Open-Access Universitäts-Repositorium übergeben. Sollten einzelne Autoren mit dieser Praxis nicht einverstanden sein, müssen sie dies dem Dekan der Fakultät mitteilen. Im Regelfall werden also die Publikationen sofort unentgeltlich und weltweit als PDF abrufbar sein. Genauso, wie es die Open-Access-Initiative seit vielen Jahren fordert.“

ZUM TAG DER LYRIK 2008

Montag, 10. März 2008
11.03.2008
19:00

Präsentation der Podium-Porträt-Reihe Band 30 bis 36

Es lesen Nils Jensen, Konstantin Kaiser, Thomas Northoff, Helmut Peschina und Dine Petrik.

Friedl Hofbauer stellt den Vera Ferra-Mikura (1923–1997) gewidmeten Band, Christian Teissl den Hannelore Valencak (1929-2004) gewidmeten Band vor.

Moderation: Helmuth A. Niederle
Dienstag, 11.03.2008, 19:00 Uhr

Österreichischen Gesellschaft für Literatur
Wien I., Herrengasse 5, Tel.: 01 / 5338159 oder 5330864

Literaturblog “Duftender Doppelpunkt” – Wochenrückblick vom 03.03 – 09.03.2008

Montag, 10. März 2008

Neben dem montäglichen Wochenrückblick haben Sie folgende Möglichkeiten sich über die Neuigkeiten auf den Seiten des “Duftenden Doppelpunktes” automatisch informieren zu lassen.

1. Mit Hilfe des RSS-Newsfeed (unterhalb von “Startseite” im linken Menü). Sie können auch einzelne Rubriken (Wochenrückblick, Literaturpreise, Bibliotheken und Archive …) abonnieren.

2. Wenn Sie mit dem Thema “Feeds” nicht vertraut sind und Sie trotzdem über neue Beiträge umgehend informiert werden möchten, haben Sie die Möglichkeit, unterhalb des Link “RSS-Newsfeed” Ihre Email-Adresse einzutragen. Anschließend werden Ihnen alle neuen Beiträge via Mail ins Haus geliefert.

Beide Dienste sind kostenlos, ohne Werbung und können jederzeit wieder abbestellt werden.

In der Bibliothek und im Salon von Petra Öllingers virtueller Wohnung finden Sie weitere Infos rund um das Thema Literatur.

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70 Jahre “Anschluss”
Bundeskanzler Schuschnigg trat am Abend des 11. März 1938 zurück. Österreichische Nationalsozialisten besetzten alle wichtigen Ämter. Am 12. März marschierten deutsche Truppen in Österreich ein. Am 13. März 1938 wurde das “Verfassungsgesetz über die Wiedervereinigung Österreichs mit dem Deutschen Reich” verlautbart. Bereits in der Nacht vom 11. zum 12. März fanden die ersten Verhaftungen, Hausdurchsuchungen und Beschlagnahmen jüdischen Eigentums durch SA- und NSDAP-Angehörige statt.

Fachliteratur zur deutschen Geschichte
Die Jahresberichte für deutsche Geschichte informieren über die Fachliteratur zur deutschen Geschichte. Alle Titelaufnahmen (über 300.000) sind in der frei zugänglichen, täglich aktualisierten Online-Datenbank zugänglich.

Literaturstipendium des Landes Vorarlberg
Die Vorarlberger Landesregierung vergibt ein Literaturstipendium in der Höhe von 6.540,- Euro an eine/n EWR BürgerIn der/die in einem personellen bzw. literarisch-sachlichen Bezug zu Vorarlberg steht.

Jokers Lyrik-Preis 2008
Der Jokers Lyrik-Preis findet dieses Jahr vom 1. bis 31. März 2008 statt.

Das Feuilletonmagazin “Schreibkraft”
Die “Schreibkraft” sucht Essays, Reportagen und Feuilletons zu den Themen Qualität und Utopie.

38. Rauriser Literaturtage
ZWISCHEN DEN WORTEN – ZWISCHEN DEN WELTEN. 26. März – 30. März 2008

Texte aus der ”Zeitschrift für neue Prosa”
Lesung und Buchpräsentation mit Lisa Spalt, Birgit Schwaner und Florian Neuner. Freitag, 14. März 2008, 19.00 Uhr
Lhotzkys Literaturbuffet: Taborstraße 28/Eingang Rotensterngasse, 1020 Wien. Tel. +43(1)276 47 36


Literaturwettbewerb Skulpturenweg Kaufbeuren

Seit Juni 2007 ist in der Stadt Kaufbeuren ein Skulpturenweg errichtet mit Werken des Künstlers und Bildhauers Rudl Endriß, der das Bezirkskrankenhaus (Psychiatrie) mit der Altstadt Kaufbeuren verbindet. Sie sind herzlich eingeladen, lyrische Texte zu diesen Skulpturen einzureichen. Einsendeschluss: 1.5.2008

52. Ausschreibung des Freudenthal-Preises
Für das Jahr 2008 schreibt die Freudenthal-Gesellschaft e. V. in Soltau erneut den Freudenthal-Preis für die beste plattdeutsche Arbeit (Poesie und Prosa) aus. Der Preis beträgt 3.000 Euro und wird von der Stiftung der Kreissparkasse Soltau dotiert. Einsendeschluß: 31. Mai 2008

Bibliotheken in der NS-Zeit
Provenienzforschung in Österreich – Tagung vom 25.- 27. 03. 2008

Virtuelle Ausstellung 65 Jahre Schachnovelle – Stefan Zweig
Auf der Site der Lasker Gesellschaft finden Sie eine virtuelle Welt zur Schachnovelle von Stefan Zweig. Sie benötigen zur Ausstellungsbegehung mindestens den Flash-Player 8.

25 Jahre an.schläge
Die an.schläge sind nach wie vor das einzige feministische Monatsmagazin im gesamten deutschsprachigen Raum. 1983 als vierteljährliches Magazin gegründet, erscheinen sie seit 1988 monatlich. Berichtet wird nicht nur über “Frauenthemen”, sondern über das aktuelle politische, gesellschaftliche und kulturelle Geschehen aus feministischer Perspektive.

Österreichische Verlagsgeschichte 1918-1938
Die “Österreichische Verlagsgeschichte 1918-1938? von Murray G. Hall, 1985 im Böhlau-Verlag veröffentlicht, ist seit vielen Jahren nur mehr antiquarisch erhältlich. Die Wienbibliothek hat den Text online zugänglich gemacht.

Joseph Weizenbaum 1923-2008
Der Informatiker, Computerfachmann der ersten Stunde und Gesellschaftskritiker Josef Weizenbaum verstarb am 05. März 2008.

Das kleine Ferkel und die Bundesprüfstelle
Die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien in Deutschland hat ihre Entscheidung getroffen: Das Kinderbuch “‘Wo bitte geht’s zu Gott?’, fragte das kleine Ferkel” ist nicht antisemitisch. Es kommt daher nicht auf den Index jugendgefährdender Schriften.

“Hol das Stöckchen!”
Soeben habe ich ein dem “Duftenden Doppelpunkt” zugeworfenes literarisches Blogstöckchen vorgefunden.

Wörgler Freigeld / Schwundgeld
Anfang der 1930er Jahre, zum Zeitpunkt der Weltwirtschaftskrise sorgte der sozialdemokratische Bürgermeister von Wörgl für eine kleines, regionales Wirtschaftswunder. Dieses dauerte etwas über ein Jahr und wurde durch eine Klage der Österreichischen Nationalbank, der vom Verwaltungsgerichtshof stattgegeben wurde, unterbunden.

Afrika in Literatur und Wissenschaft
Viele Hinweise auf Belletristik und wissenschaftliche Literatur aus und über Afrika.

POETIKEN – Wolf Haas
Wolf Haas liest den Text »Reisebericht« und spricht über Ansätze und Voraussetzungen seines Schreibens.
Donnerstag, 13.03.2008, 19:00 Uhr. Österreichischen Gesellschaft für Literatur