Zum Seiteninhalt Zur Navigation Interne Suche Mit Stil und Farben

Fremdsprachige bzw. mehrsprachige Kinder- und Jugendliteratur

28. August 2010 von eag

Auf der Internetseite „Children`s Books Forever“ stellt der Autor und Illustrator Hans Wilhelm viele seiner Bücher zum kostenlosen Download zur Verfügung. Für nicht-kommerzielle Zwecke dürfen Texte und Bilder ausgedruckt werden oder als PowerPoint-Präsentation gezeigt werden. Zurzeit sind Kinderbücher in folgenden Sprachen verfügbar: Afrikaans, Danish, Dutch, English, Finnish, French, German, Indonesian, Japanese, Norwegian, Spanish, Swedish.

University of Maryland – digitalisierte Kinderbücher aus aller Welt online frei zur Verfügung gestellt.

Mehrsprachige Kinder- und Jugendbücher: Auf der Site werden fremd- und mehrsprachige Bücher vorgestellt. Diese können nach Sprache, Inhalt und Alterseignung ausgewählt bzw. gesucht werden.

Petra Dünges: Kinder- und Jugendbücher zum interkulturellen Zusammenleben – Listen empfehlenswerter Kinder- und Jugendbücher aus dem Süden, zweisprachige oder mehrsprachige Literatur und Anregungen zu Projektarbeiten in Schule und Bibliothek.

Bibliomedia: Zweisprachige Bücher und Lesetexte, Wörterbücher und Didaktikhilfen für Arbeit mit Vielsprachigkeit.

Sprich mit mir: Literaturliste 1. Fachliteratur zum Thema frühe sprachliche Förderung (pdf, 60 KB) und 2. Kinderbücher zur frühen sprachlichen Förderung (pdf, 88 KB).

Stadtbibliothek Nürnberg – Medienlisten für zweisprachige Bücher, mehrsprachige Materialien, Bildwörterbücher etc.

Lieder zum Mitsingen und Mitmachen: türkisch- und deutschsprachige Kinder singen und lernen voneinander. Buch mit Audio-CD, Liedtexten, Bildwörterbuch und zwei alphabetischen Wortregistern.

Siehe auch folgende Beiträge im Literaturblog „Duftender Doppelpunkt“:

Kinder- und Jugendbuch – Mehrsprachigkeit. Im „fachbuch journal“ (Jänner / Februar. 2010) finden Sie in der Rubrik „IM FOKUS: KINDER- UND JUGEND BUCH . MEHRSPRACHIGKEIT“ auf 28 Seiten eine Reihe von Beiträgen zum Thema „Kinder und Mehrsprachigkeit“.

Fremdsprachige Kinderbücher – viele weiterführende Links.

Integration als Thema der Kinder- und Jugendliteratur.

Die kleine Eule: Ein Kinderbuch für das interkulturelle und interreligiöse Lernen.

Trio wendet sich an SchülerInnen von der 2. bis zur 6. Schulstufe, deren Erst- oder Zweitsprache Deutsch, Bosnisch/Kroatisch/Serbisch oder Türkisch ist.

Mädchen – Migration – Jugendliteratur.

Türkisch-deutsche Kinderbücher

Talisa Kinderbuchverlag – ein Projekt, das sich der bilingualen Literatur (Türkisch/Deutsch) verschrieben hat.

Bilinguale Leseanimation (Türkisch/Deutsch).

Afrika. Ein Themenheft zu Literatur aus und über Afrika. Bernhard Hubner widmet sich der umfangreichen Kinder- und Jugendliteratur zum Thema „Afrika“.

Adinkra – Verlag für Afrikanische Literatur und Kulturbegegnungen.

International Children’s Digital Library (ICDL) beinhaltet 4431 Bücher in 54 Sprachen.

Wir freuen uns über Hinweise und Tipps für den weiteren Ausbau dieser Zusammenstellung!

Beiträge vor einem Jahr:
Anna Pavord: Wie die Pflanzen zu ihrem Namen kamen, „Grinzinger Finale“

Roma und Sinti oder doch ausnahmsweise „Zigeuner“?

28. August 2010 von eag

Ursprünglich aus Indien kommend, waren die Roma von Beginn an Verfolgung und Diskriminierung ausgesetzt. Auch heute noch erhalten „Zigeuner“ Morddrohungen, der Mob veranstaltet Hetzjagden auf sie, und von den Behörden werden sie abgeschoben. Zuletzt versucht Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy mit der Ausweisung von Roma billiges „politisches Kleingeld“ zu machen.

Die Zeit vom 22. August 2010: Roma – in Europa abgestempelt und abgeschoben.

Die Grünen – Sinti und Roma in Österreich (ein historischer Überblick).

Sinti und Roma 600 Jahre in Deutschland. Handreichung zur Geschichte, Kultur und Gegenwart der deutschen Sinti und Roma.

Lernen aus der Geschichte. Zwischen Verfolgung und Projektion: Historisches Lernen über Sinti und Roma.

Sinti und Roma in Europa. Seit Jahrhunderten diskriminiert und ausgegrenzt. Dieses Dossier soll helfen, die Lage der Sinti und Roma in Europa besser kennen zu lernen und zu verstehen.

Das Kinderbuch „Elses Geschichte“ basiert auf dem Schicksal der damals 8-jährigen Else Schmidt. Ihren Hamburger Pflegeeltern entrissen, wird sie in das Konzentrationslager Auschwitz verschleppt. Als „Zigeunerkind“ erfasst und abgestempelt, ist sie der Rassenpolitik der Nationalsozialisten schutzlos ausgeliefert. Nur dem couragierten Kampf ihres Pflegevaters Emil Matulat ist es zu verdanken, dass Else der Mordmaschinerie im letzten Moment entkommen kann.

Deutschlandradio – eine Rezension des Buches „Elses Geschichte – Ein Mädchen überlebt Auschwitz“ von Maria Riederer.

Heinrich Böll Stiftung – Dossier Migrationsliteratur mit einem Beitrag von Deike Wilhelm: Die Literatur von Sinti und Roma.

Weitere Infos
Im „Duftenden Doppelpunkt“ finden Sie im Beitrag „Roma“ viele weiter Infos über die Geschichte und Kultur der Roma und sinti.

Beiträge vor einem Jahr:
Anna Pavord: Wie die Pflanzen zu ihrem Namen kamen, „Grinzinger Finale“

SECHS POLITISCHE FRAGEN UND EIN BUCHTIPP

28. August 2010 von eag

Ein Fragenkatalog an die Parteien im 6. Wiener Gemeindbezirk (Mariahilf) und eine Buchempfehlung

Am 10. Oktober 2010 finden in Wien die Gemeinderats- und Bezirksvertretungswahlen statt.
Wir nehmen die Vorwahlzeit zum Anlaß und senden per Mail den in Mariahilf (voraussichtlich) kandidierenden Parteien (Stand: 28. August 2010) einen Fragenkatalog. Die Parteien sind eingeladen, daraus sechs Fragen auszuwählen und diese bis 23. September 2010 zu beantworten.

Die Antworten werden wir auf der Homepage von „Stimmen für die Stille“ – Initiative zur Erhaltung des Mariahilfer Ruhe- und Therapieparks veröffentlichen.

Den Fragenkatalog finden Sie auf der Seite „6 Fragen für den 6. Bezirk“

Das Buch „Raus aus der Sackgasse“ präsentiert die Aktivitäten von 38 BürgerInnen-Initiativen in Wort und Bild – unter anderem auch mit einem Beitrag von „Stimmen für die Stille“.

„Raus aus der Sackgasse ist ein Stadtbuch der anderen Art: Es bietet einen Überblick über 38 derzeit in Wien aktive Bürgerinitiativen, die sich zu aktion 21-pro Bürgerbeteiligung zusammengeschlossen haben, und zeigt, dass es sich dabei nicht um Einzelfälle handelt und dass die Menschen in keinem Bezirk davor gefeit sind, einem dieser Anschläge auf die urbane Lebensqualität zum Opfer zu fallen. Die gefährdeten Orte reichen vom Augarten bis Breitensee, vom Bahnhof Wien Mitte über die Sofiensäle bis zum Landstrasser Gürtel.“

Angaben zum Buch:
Aktion 21 (Hg.):“Raus aus der Sackgasse. Bürgerinitiativen in Wien.“ Mit einem Vorwort von Anneliese Rohrer. Sonderzahl-Verlag, Wien 2009. € 19,90 (Ö).

Beiträge vor einem Jahr:
Anna Pavord: Wie die Pflanzen zu ihrem Namen kamen, „Grinzinger Finale“

Judentum in Österreich und Deutschland

27. August 2010 von eag

In Zusammenhang mit unserer Initiative für ein würdiges Gedenken an die ehemalige Synagoge in Wien Mariahilf stellen wir eine Auswahl an Literaturhinweisen und weiterführenden Links über die Geschichte und Gegenwart der Juden und JüdInnen ins Netz.

Wir verstehen unser Engagement bzw. die nachstehenden Infos als Beitrag wider Neonazismus und Rassismus, für gegenseitiges Verständnis und Akzeptanz.

Und wir freuen uns über ergänzende Hinweise.

Zum Einstieg
Nikolaus Vielmetti: Das Österreichische Judentum.
historicum net – (Deutsch) – Jüdische Geschichte.

Jüdische Literatur / Kultur
Die Sammlung Jiddischer Drucke umfaßt rund 800 wertvolle Bücher aus dem Bestand der Universitätsbibliothek Frankfurt.

Judentum: Sondersammelgebiet 7.7 der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG).

Compact Memory – das Wissenschaftsportal für Jüdische Studien. Die Bibliothek umfaßt weit über 100 jüdischen Periodika zwischen 1806 und 1938 .

Judaica Europeana: 10 Institutionen in Frankfurt, London, Athen, Bologna, Budapest, Paris, Rom und Warschau arbeiten Hand in Hand und bieten weltweit einen Zugang zu den jüdischen Kulturgütern Europas an.

Jüdische Museen in Österreich und Deutschland
Jüdisches Museum Wien.
Österreichisches Jüdisches Museum (Eisenstadt).
Jüdisches Museum Hohenems.
Jüdische Museen in Deutschland.

Jüdische Studien in Österreich
Institut für jüdische Geschichte Österreichs in St. Pölten.
Institut für Judaistik der Universität Wien.
Zentrum für Jüdische Kulturgeschichte an der Universität Salzburg.
Centrum für Jüdische Studien an der Karl-Franzens-Universität Graz.
Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstandes (Datenbank von 62.000 jüdischen Opfern der Shoa in Österreich)

Kultusgemeinden in Österreich und Deutschland
Israelitische Kultusgemeinden in Österreich und Deutschland.

Jüdische Friedhöfe in Österreich und Deutschland
Jüdische Friedhöfe in Österreich.
Initiative Jüdischer Friedhof Währing (Wien).
Tina Walzer, Jüdische Friedhöfe in den europäischen Ländern. Rahmenbedingungen und Zustandsbilder.
Symbole an jüdischen Grabsteinen.
Spurensuche – Jüdische Friedhöfe in Deutschland. Basiswissen für einen Einstieg in die Thematik mit Schülern schon ab dem Grundschulalter.

Gedenkorte in Österreich
Konzentrationslager Mauthausen.
Mauthausen Komitee Ge . Denk . Verein.
Gedenkbuch für die Opfer des Nationalsozialismus an der Universität Wien 1938.
Steine der Erinnerung – Leopoldstadt (2. Wiener Gemeindebezirk). Umfangreiche Linkliste zu Erinnerungsorten in Österreich
Erinnern für die Zukunft – Mariahilf (6. Wiener Gemeindebezirk).
Herklotzgasse 21 – Rudolfsheim-Fünfhaus (15. Wr. Gemeindebezirk).

Synagogen in Österreich und Deutschland
Synagogen-Internet-Archiv: Informationen über 2200 deutsche und österreichische Synagogen.
Virtuelle Synagogen in Deutschland.
Virtuelle Rekonstruktion der Synagoge in der Schmalzhofgasse in Wien Mariahilf.
MARTENS, Bob / PETER, Herbert: Die zerstörten Synagogen Wiens. Virtuelle Stadtspaziergänge. Mandelbaum Verlag.

Digitale Postkarten
ALEMANNIA JUDAICA – Digitale Postkarten

Beiträge vor einem Jahr:
Die PreistraegerInnen des Literatur-Twitter

Hiroshima-Gedenktag 2010

6. August 2010 von eag
06.08.2010

Der Atombombenabwurf auf Hiroshima am 06. August und auf Nagasaki am 9. August 1945

Eine kleine Literatur- bzw. Filmliste

„Sadako will leben“ von Karl Bruckner erschien 1961 und wurde seitdem in 70 Sprachen übersetzt. Für Menschen von 10 – 99. Eine Rezension auf der Site des Tübinger Instituts für Friedenspädagogik.

Bruckner, Karl : Sadako will leben! / Karl Bruckner . – Wien [u.a.] : Verl. f. Jugend u. Volk , 1961 . – 189 S. Literaturverz. S. 192.
Coulmas, Florian : Hiroshima : Geschichte und Nachgeschichte / Florian Coulmas . – Orig.-Ausg. . – München : Beck , 2005 . – 137 S. . – (Beck’sche Reihe ; 1627)
Drescher, Brigitte : Es begann mit Hiroshima / Brigitte Drescher ; Detlef Garbe. Mit Beitr. von Ortfried Nassauer und Dorothee Sölle . – 1. Aufl. . – Göttingen : Lamuv-Verl. , 2005 . – 189 S. . – (Lamuv-Taschenbuch ; 338 ).
Anders, Günther : Hiroshima ist überall / Günther Anders . – München : Beck , 1982 . – XXXVI, 394 S.
Lasst uns die Kraniche suchen : Hiroshima – Analysen, Berichte, Gedanken / hrsg. von Petra K. Kelly. Mit Ill. von Gottfried Helnwein … . – 1. Aufl. . – München : Werkhaus-Verlag , 1983 . – 176 S.

Hiroshima, mon amour: Filmdrama von Alain Resnais (1959). Rezension von Ulrich Behrens.

Dr. Seltsam oder: Wie ich lernte, die Bombe zu lieben von Stanley Kubrick (1964). Rezension von Ulrich Behrens.

Gedenkveranstaltungen in Österreich:

Freitag, 6. August:
Linz: 15 bis 17 Uhr am Taubenmarkt/Linz. Aktion der Werkstatt Frieden & Solidarität zum Hiroshima-Gedenktag
Wien: 17 Uhr auf dem Wiener Stephansplatz, Laternenmarsch zum Teich vor der Karlskirche um ca. 20.30 Uhr. Hiroshima-Veranstaltungen der Wiener Friedensbewegung.
Bad Tatzmannsdorf: Lichter für Hiroshima: ab 17.00 Uhr Storchenbrunnen am Hauptplatz: Infostand, Lesung und Jugend-Programm, 19.00 Uhr, katholische Pfarrkirche: ökumenische Wort-Gottes-Feier, ab 20.00 Uhr, Storchenbrunnen: Schwimmende Kerzen im Brunnen sollen an jene Menschen erinnern, die nach der atomaren Explosion Abkühlung im Meer gesucht hatten.

Samstag 7. August:
Melk: 10.00 bis 13.00 Uhr Gedenkaktion zu Hiroshima und Nagasaki in der FußgängerInnenzone (vor dem Rathaus).

Beiträge vor einem Jahr:
WIRD DER MOHR IM HEMD ZUM GURKERL IM KNIE?

Schreibworkshops mit Petra Öllinger

2. August 2010 von eag

Der Sommer hat beinahe den Zenit erreicht – und es laufen bereits die Vorbereitungen für Petra Öllingers Schreibworkshops im Herbst bzw. Winter.

Wer zumindest terminlich eine kleine Erfrischung braucht, möge doch einfach einen ersten Blick auf zwei Veranstaltungen im Oktober und im Dezember werfen.

Schreiben für den (beruflichen) Alltag am 9. Oktober 2010 in der VHS Landstraße.

Schreiben und erzählen mit Herz und Hirn am 13. und 14. Dezember 2010 im Institut für Freizeitpädagogik – gemeinsam mit Alexander Peer.

Donau, Stahl und Wolkenklang

30. Juli 2010 von eag

René Freund – Lesereise Linz. Donau, Stahl und Wolkenklang.

„Heute Abend kommen wir nach Linz, von dessen Schönheit die ganze Welt gehört hat.“
Zugegeben: Ein Buch über Linz muß einem besonders strengen Blick standhalten, gerät ebendieses in die Hände einer gebürtigen Linzerin und langjährige Bewohnerin der oberösterreichischen Hauptstadt.

Strenge Fragen muß es auch über sich ergehen lassen: Wollen wir doch mal sehen, wie ein „Zugreister“ diese Stadt wahrnimmt. Wird er der gebürtigen Linzerin Altbekanntes – und auch in jedem x-beliebigen Reiseführer Nachzulesendes – präsentieren? Weiß er um Weikerlsee, Ferialjobs in der VOEST und Leberkas-Pepi, um die Konkurrenz zwischen den BewohnerInnen von Linz und Urfahr? Weiß er um die Geschichte des Limonistollens? Traut er sich, die „braune“ Vergangenheit der Stadt zu erwähnen.

Nach den ersten Seiten wird deutlich: René Freund, geborener Wiener, seit zwanzig Jahren in Oberösterreich beheimatet, weiß um Seen – und dass der Pleschingersee beinahe jedes Jahr aufgrund der Hitze „kippt“. Er weiß um die generationenzusammenschweißende Bedeutung der Ferienjobs in der VOEST – und auch jenen in der Linz Chemie. Er weiß um die Linzer‘schen Rivalität mit denen „über“ der Donau – und welche Bedeutung dem Autokennzeichen UU beikommt. Er kennt die Geschichte des Limonistollens – und dessen Bedeutung als Luftschutzkeller während des Zweiten Weltkrieges. Er wagt den Blick auf die Geschichte von Linz – das von Hitler zu seiner Lieblingsstadt erklärt wurde.

René Freund berichtet von trefflichen Ausflüge in die Umgebung von Linz, weist auf die Gaumberger Weinberge hin, und „warnt“ davor, Linzer Nachbarstädte wie Traun, Ansfelden oder Leonding als Linzer Vororte zu titulieren. Die Erwähnung einer sprachlichen Besonderheit bezüglich Leonding zeigt Rene Freunds genaue Wahrnehmung. „Die Leondinger sind keine Linzer. … Sogar die Sprachen ähneln einander nur äußerlich: Der Linzer etwa sagt Leondinger (mit Betonung auf dem ersten E), während der Eingeborene selbst seine Stadt als Leonding (Betonung auf dem O) bezeichnet.“

Es freut die Lesenden der Hinweis auch auf zwei andere Linz-„Werke“ abseits von 08/15 Reiseführern: „Linz literarisch“ und „Linzer Stadtführerin“.

René Freund begibt sich auf seiner „Lesereise Linz“ weg vom oberflächlichen Rundgang. Er läßt sich ein auf die Stadt – und er hält sogar für die gebürtige Linzerin Unbekanntes fest. Zum Beispiel, daß die 1630 erstmalig erschienene „Linzer Zeitung“ die älteste noch existierende Zeitung der Welt ist, „ein Titel den die gut siebzig Jahre jüngere Wiener Zeitung in spätimperialer Selbstüberschätzung fälschlicherweise für sich usurpiert“. Oder die in Alt-Urfahr gelegeneVilla Nunwarz, die einst ein Foto-Atelier beherbergte, in dem Karl May sich in Kostümen seiner Romanhelden abbilden ließ. Oder die architektonische Besonderheit der ÖSWAG-Werft-Kantine. Oder den Geigenbaumeister Übelhör. Oder den vermutlich ältesten noch erhaltenen Teil von Linz.

Strengem Blick und strengen Fragen erfolgreich standgehalten, gesellt sich „Lesereise Linz. Donau, Stahl und Wolkenklang“ zu der im Picus Verlag 1998 gestarteten Reihe „Lesereisen“.

Petra Öllinger

PS: Der von René Freund erwähnten Trockenheit der Linzer Torte kann durch einen Klacks Schlagobers abgeholfen werden; nicht nur die Sachertorte hat ein Recht auf Schlag …

PPS: Das eingangs erwähnte Zitat stammt von keiner gebürtigen Linzerin. Francis Trollope, gebürtige Britin, hielt diesen Satz im Bericht über ihre Reise 1836 von London nach Wien fest. Quelle: Frances Trollope: Ein Winter in der Kaiserstadt. Wien im Jahre 1836. Promedia Verlag, Wien, 2003.

René Freund – Lesereise Linz. Donau, Stahl und Wolkenklang. Überarbeitete Neuausgabe 2010. Picus Verlag, Wien, 2010. 132 Seiten, Euro 14,90 (Ö).

Beiträge vor einem Jahr:
WE WANT MORE!

Zum Tod von Brigitte Schwaiger

28. Juli 2010 von eag

Wir trauern um Brigitte Schwaiger.

Österreichische Schriftstellerin, 6. April 1949 – 26. Juli 2010.

Petra Öllinger und Georg Schober

Ohne Flugphase

23. Juli 2010 von eag

Das von Manfred Bürstmayr und Gerald Franz herausgegebene Buch „Zu Fuß. Geschichten über das Gehen“, beschäftigt sich mit einer „Fortbewegungsart, bei der es im Gegensatz zum Laufen keine Flugphase gibt. Der Körper hat also in jeder Phase des Bewegungszyklus Kontakt zum Boden über Beine und Füße“.

Kaum läßt die „trockene“ Wikipedia-Definition ahnen, welch eine Vielfalt dieser (menschliche) Bodenkontakt über Bein und Fuß in sich birgt!

Ein paar Kostproben der Vielfalt.

Kommt der Zug ausnahmsweise pünktlich, der zum Zug eilende Pendler jedoch nicht, sind die Folgen ein „Daunenmeer“, auf dem eben dieser Mann „jeden Schritt neu probiert“. (Robert Kraner, „Loos geht“)

September 1945, fünf Kilometer zur Schule gehen, fünf Kilometer und „viele unvorhergesehene Zwischenstopps, denn es gab immer etwas Neues zu entdecken“. (Anneliese Wolf, „Ge[h]schichten aus meiner Kindheit“)

Ohne Ziel gehen, durch Wald und Stadt streifen, Wanderpoesie und Traumpfade, schrittweises Vorgehen als ideale Methode, „um an ein gesetztes Ziel zu gelangen (von gr. ‚meta‘, bei, neben hinter, und ‚hodos‘, Weg)“. (Auriel Schmidt, „Gehen als Selbsterfahrung“)

FußgeherInnen als blinde „Flecken im Hirn der Planer und die Gestaltung der Umwelt, die dem Auto eindeutig den Vorzug gibt“. (Hermann Knoflacher, „Planung für Fussgeher“)

Gehen als alltägliche Notwendigkeit, als sportliche Aktivität, als eine Form des Reisens, als Variable in einer wissenschaftlichen Studie über die Folgen von Arbeitslosigkeit, als ökologisch und sozial verträglichste Möglichkeit von A nach B zu gelangen, als Flucht vor Terror, als Inspiration zu Literarischem, als Leseform einer Stadt.

Eine zum Laufen, Wandern, Schlendern, Flanieren sehr anregende Mischung an Sprache und Inhalt facettenreicher Texte vielen Schwarz-Weiß-Fotos – herausgegeben als Buch, dessen Format und Gewicht erlauben, es auch auf Fußwegen bequem mitzunehmen.

Petra Öllinger

Manfred Bürstmayr & Gerald Franz (Hg.) – Zu Fuß. Geschichten über das Gehen. Promedia Verlag, Wien, 2010. 240 Seiten, € 14,90 (Ö).

Kategorie: Verkehrsmittel, allgemeine und einführende Schriften

Lyrik aus dem Schatten holen

14. Juli 2010 von eag

Nicht selten fristet Lyrik ein „Schattendasein“ im Verlagswesen. Fein, wenn Verlage sich „drübertrauen“, diese literarische Gattung aus der „dunklen Ecke“ zu holen. Ein Beispiel dafür ist der Diskurs Verlag, der Susanne Ulrike Maria Albrechts Texte publizierte.

Eine Kostprobe aus ihrem Schaffen:

Hab eine Blume gefunden

Hab eine Blume gefunden,
denk an mich
und pflück sie nicht.

Auf deiner Haut ruht sich
ein Schmetterling aus,
ich denk an dich
und lass ihn fliegen.

Blutgetränkte Erde,
ist der Sieg des Friedens
nur ein sehnsuchtsvoller Traum?

Weitere Texte von Susanne Ulrike Maria Albrecht finden sich in ihrem neu erschienen Lyrik-Band „Weiße Hochzeit“.

Buchcover Susanne Ulrike Maria Albrecht Weisse Hochzeit

Susanne Ulrike Maria Albrecht – Weiße Hochzeit
Diskurs-Verlag, Dresden, 2010. 39 Seiten, ca. Euro 6,20 Euro (Ö).

Über Susanne Maria Albrecht

Bereich: Lyrik

Am Marterpfahl der Literatur

28. Juni 2010 von eag
01.07.2010
20:00

Die letzte Linzer Lesebühne vor den großen Ferien! Das große Abenteuer zwischen den Ohren!

Und dies alles am Donnerstag, den 1. Juli 2010 um 20 Uhr, Ort des großen Abenteuers ist wie immer das Linzer Grandhotel zum „Rothen Krebsen“. Spezieller Gast an diesem Abend ist der Sonti von „Krautschädl“.

„Für alle, die sich bisher nicht hinwagten ob der grauenerregenden Sachpreise, die da immer winken: Dieses mal gibt’s zusätzlich zu den unschönen Sachpreisen bei der Tombola des Grauens ein Gewinnspiel: Wer die Frage ‚Wie alt sind die vier Geronten der Lesebühne zusammen?‘ am richtigsten beantwortet, gewinnt etwas, das nicht aus den Kellern unserer Mütter stammt.“

Das klingt ermutigend …

Gewinnspiel abseits von Mutters-Keller-Preisen
Marterpfahl der Literatur

Zauberpflanzen und Märchengemüse

17. Juni 2010 von eag
17.07.2010 10:00bis18.07.2010 16:00

Oder: Warum schüttelt Frau Holle die Betten aus?

Kreativer Heilpflanzen-Schreib-Workshop mit Petra Öllinger Sommer 2010.

Dieser Workshop besteht aus zwei Teilen. Einerseits setzen wir uns mit der mythologischen Bedeutung verschiedener (Heil)-Pflanzen sowie deren praktischen gesundheitsfördernden Anwendung auseinander – und begeben uns dazu unter anderem auf Spurensuche in Geschichten, Sprichwörtern und Märchen. Andererseits entdecken wir unsere persönliche Heilpflanze und setzen uns mit ihr schreibend in kreativer und schöpferischer Weise auseinander.

Datum und Uhrzeit:
Samstag, 17. Juli 2010: 10.00-18.00 Uhr
Sonntag, 18. Juli 2010 10.00-16.00 Uhr
Veranstaltungsort: Brunn am Gebirge
Preis: € 140,-

Anmeldung BOeS – Berufsverband Österreichischer SchreibpädagogInnen
Karin Ballauf, E-Mail, Tel.: 0699 10 62 53 86
Anmeldeschluß: 2. Juli 2010

Literaturtipps als Anregung und zur Einstimmung (eine kleine Auswahl):

Beiträge vor einem Jahr:
DDR-Krimi, RAPHAEL VOGT – DIE TIEFE DES BECKENS – Teil 9

QWIEN Archiv

9. Juni 2010 von eag
22.06.2010
18:30

Wolfram Setz spricht über den ersten schwulen Roman mit Happy End: „Fridolins heimliche Ehe“ von Burgtheaterdirektor Adolf Wilbrandt, erschienen 1875, Neuausgabe 2010 im Männerschwarm Verlag.

Wann: Dienstag, 22. Juni 2010, 18.30 Uhr
Wo: Eroica-Saal des Theatermuseums Wien, Lobkowitzplatz, 1010 Wien, Eintritt frei

Eine Veranstaltung des Vereins QWien und der Buchhandlung Löwenherz.

Das QWIEN Archiv präsentiert sich Tags darauf, am Mittwoch 23.06.2010 von 14.00-18.00 Uhr mit einem Tag der Offenen Tür. Große Neugasse 29, 1040 Wien.

Schwul-lesbisches Archiv.
Literaturliste zur Geschichte der Schwulen und Lesben in Österreich.

Beiträge vor einem Jahr:
Das Buch und sein Haus

Poetry Slam „wos host gsogt?“

5. Juni 2010 von eag
08.06.2010
20:00

Der letzte Dialekt Poetry Slam „wos host gsogt?“ vor der Sommerpause!

Wann: Dienstag, 8. Juni 2010. Einlass: ab 19.00. Beginn: 20.00.
Wo: im KutuRverein Tschocherl, 1150, Wurmsergasse 42
Slammaster: Tschif

Livestream auf kulturkugel.at
Kulturverein Tschocherl

Das Portal „poetryslam.at“ ist eine Plattform zum Info-Austausch bzw. zur Information über das Thema Poetry Slam.

Ein Poetry Slam (sinngemäß: Dichterwettstreit oder Dichterschlacht) ist ein literarischer Vortragswettbewerb, bei dem selbstgeschriebene Texte innerhalb einer bestimmten Zeit einem Publikum vorgetragen werden. Die Zuhörer küren anschließend den Sieger. Die Veranstaltungsform entstand 1986 in Chicago und verbreitete sich in den neunziger Jahren weltweit, allein in Deutschland fanden 2009 an über 100 Veranstaltungsorten regelmäßige Poetry Slams statt. Mehr Infos auf Wikipedia – Poetry Slam.

Beiträge vor einem Jahr:
Markus Dosch: Sehnen bis Zuletzt. Erotische Erzählungen

Der Goldene Pick

4. Juni 2010 von eag

Die Feuilleton-Redaktion der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und der Verlag Chicken House Deutschland suchen AutorInnen von Kinder- und Jugendbüchern.

  • Die eingereichte Geschichte muss für Kinder und Jugendliche auf der ganzen Welt im Alter zwischen 10 und 16 Jahren geeignet sein.
  • Das Manuskript darf nicht mehr als 80.000 Worte haben.
  • Teilnehmer müssen über 18 Jahre alt sein.
  • Einsendeschluss ist der 16. Juli 2010.
  • Die Beiträge können ausschließlich auf dem Postweg eingeschickt werden.
  • Nähere Informationen zur Teilnahme finden Sie auf der Seite von Chickenhouse bzw. FAZ.NET.

    Beiträge vor einem Jahr:
    Schöne Arbeitswelt !?

    Bücherdorf 2010

    2. Juni 2010 von eag
    02.06.2010
    2:00

    Das Bücherdorf ist eine Gruppe von Menschen, die als menschliche „Bücher“ zu einem Gespräch in einer gemütlichen Atmosphäre zur Verfügung stehen. Hierzu wird am Grazer Hauptplatz ein Zeltdorf errichtet, in dem sich die Besucher gemeinsam mit ihrem „Buch“ bei Kaffee / Tee / Getränken und kleinen Snacks ca. 20 Minuten zu dem jeweiligen Thema unterhalten können.

    Wann: 07. bis zum 11. Juni, Mo-Fr 9-12h und 16-19h
    Wo: Graz Hauptplatz

    Genaue Infos sind auf der Site „Lichterkette Graz“ zu finden.

    Beiträge vor einem Jahr:
    Anthologie "Existenz und Renitenz", Dialektpoetryslam "wos host gsogt" und Europa Slam

    Bücher am Scheiterhaufen

    1. Juni 2010 von eag

    Exilliteratur – Bücherverbrennung

    Wenn es Goebbels gelingt, unsere Namen von den deutschen Tafeln zu löschen, sind wir tot. Gespenster in der Diaspora, in der wasserarmen Provinz. Schon die nächste Generation wird nichts mehr von uns wissen.

    René Schickele Tagebuch-Eintrag vom 11. Dezember 1933 (während des Exils in Frankreich)

    10. Mai 1933: In Berlin hält Goebbels die „Feuerrede“ bei der durch den Nationalsozialistischen Deutschen Studentenbund initiierten Bücherverbrennung.
    01. November 1933: Gründung der Reichsschrifttumskammer. Sie war das Instrument zur Führung und Überwachung von AutorInnen, Verlagen und Buchhandel durch die NationalsozialistInnen.

    An dieses wichtige Thema möchte ich auch abseits von Gedenk- und Jahrestagen erinnern. – Die seit Mai 2008 im Netz befindliche Liste wurde erweitert und aktualisiert. Sie erinnert zur Zeit an zirka 180 AutorInnen und hält eine Fülle an weiterführenden Links bereit.

    Ich hoffe, daß diese Zusammenstellung eine Beitrag leistet, das Werk einiger SchriftstellerInnen wieder oder auch erstmals zu lesen und sie so dem Vergessen zu entreißen und freue mich auf Deine / Ihre Anregungen bzw. Ergänzungen.

    BÜCHERVERBRENNUNG – EXILLITERATUR Liste mit einer Auswahl von betroffenen AutorInnen, NS-Listen der zu verbrennnenden Bücher, Literaturliste zum Thema Exilliteratur / Bücherverbrennung, weiterführende Links.

    Beiträge vor einem Jahr:
    RAPHAEL VOGT – DIE TIEFE DES BECKENS – Teil 9

    Ireland in Stories and Poems

    31. Mai 2010 von eag
    15.06.2010
    16:15bis17:45

    Niall de Búrca & Neil McCarthy

    Wann: 15.06.2010 von 16:15 – 17:45
    Wo: Hörsaal C2, Campus AKH, Hof 2, Spitalgasse 2-4, 1090 Wien

    Niall de Búrca is one of Ireland’s finest traditional storytellers. He was raised in Galway and displayed a talent for narrative from a young age. At home he has featured in theatre, radio and at many festivals including Féile Earraai, the CS Lewis Festival, and The National Children’s Book Festival. Abroad he has performed and held workshops in countries as diverse as Poland, Argentina, Italy and The Netherlands.

    Neil McCarthy studied English Literature at the National University of Ireland in Galway and began writing poetry whilst studying. His work has since been widely published in literary journals and anthologies. In 2005 he was short listed for Firewords Literary Award in Ireland. Neil McCarthy ist he author of two collection of poetry, Naked in Vienna (Maverick 2007) and Seven Cities (Galway Print 2008). He has presented his work across Ireland and abroad.

    VeranstalterIn: ViennaLit & Institut für Anglistik, Universität Wien

    Schnaps, Schinken, Sterben

    28. Mai 2010 von eag

    Der Schweizer Schriftsteller E. F. Meyer hat 1971 mit seinem Roman „In Trubschachen“ ein kleines Sprachkunstwerk geschaffen. Seit Februar 2009 ist das Buch im Basler Lenos–Verlag wieder erhältlich.

    Zwischen Weihnachten und Neujahr begibt sich die Hauptfigur – und hier stockt man schon, will man vom Inhalt des „Romans aus dem Emmental“ berichten. Meyer ist nämlich ein eigensinniger Stilist: Meyer liebt den Konjunktiv und Meyer bezeichnet seine Hauptfigur durchgängig mit dem unpersönlichen Pronomen „man“. Ganz sicher sind wir uns also nie, ob das Geschilderte nur passieren könnte oder ob es tatsächlich passiert und wenn ja – wem.

    Zwischen Weihnachten und Neujahr also reist die Hauptfigur – wir wagen zu sagen, es sei ein Mann – ins Emmental, nach Trubschachen, wo er sich im „Hirschen“ einquartiert. Dort hofft der Protagonist die Zeit zu finden, um mit einer Arbeit über Kant voranzukommen. Der Ort bietet kaum Ablenkung, doch zur Arbeit kommt „man“ nicht. „Man“ isst, man isst die deftige Emmentaler Kost im „Hirschen“, und wohl seit Gotthelf ist das Essen im Emmental nicht mehr so akribisch und ausführlich und liebevoll beschrieben worden. „Man“ geht spazieren, lange, beobachtungsreiche Spaziergänge in die Umgebung von Trubschachen, bei denen Meyer eine weitere Seite seiner Sprachmeisterschaft zeigt: er ist nämlich ein großer Benenner von Dingen (eine Freundin sagte mir einmal, sie möge es, wenn jemand die Dinge der Welt zu benennen wisse – ein Wort wie „Porzellanisolatorenglocken“ würde ihr gefallen). Man geht also spazieren – doch wo immer man sich auch hinwenden mag, am Ende begegnet man immer in irgendeiner Form dem Tod. Sei es der Wanderweg, der am Friedhof des Ortes endet, sei es der leerstehende Gasthof oder der ekelerregende Gestank einer Knochenfabrik. Einen vorläufigen Höhepunkt erreicht das Thema von Gewalt und Tod in der Silvesternacht, ehe, nach einem klassischen Ritardando, dem Gespräch mit dem Lehrer, dem Pfarrer und dem Sektionschef der Gemeinde, der Protagonist selbst in Lebensgefahr gerät.

    Am Ende reist „man“ vermutlich wieder ab; die Wende, die man sich von dem Aufenthalt im abgelegenen Trubschachen erhofft haben mag, die man in der Zeit der Jahreswende wohl auch für das eigene Leben gesucht hat, die Wende, die um ein Haar die endgültige, die einzige, die wirkliche, geworden wäre, ist nicht eingetreten. Für die Lesenden aber ist „In Trubschachen“ Wendepunkt, Meilenstein und außergewöhnliches Leseerlebnis.

    Peter Metz

    Buchcover E.Y. Meyer In Trubschachen

    E. Y. Meyer – In Trubschachen. Roman aus dem Emmental
    Lenos Pocket 121, Basel, 2009. 218 Seiten, Euro 12,- (D).

    Über E.Y.Meyer

    Bereich: Belletristik, Roman

    Schulabbruch – was nun tun (?)

    27. Mai 2010 von eag

    Die Abteilung „Bildungspolitik der AK Wien“ hat zum Thema Bildungsabbruch von Jugendlichen zwischen 15-24 Jahren und den damit zusammenhängenden Benachteiligungen am Arbeitsmarkt zwei Studien in Auftrag gegeben, die quantitativ und qualitativ das Phänomen beschreiben und die im Rahmen einer Veranstaltung präsentiert werden sollen.

    Das Phänomen des Bildungsabbruchs zeigt sich vor allem in den Ballungsräumen. RepräsentantInnen aus Wien werden Maßnahmen und Projekte zur Verhinderung des Bildungsabbruchs präsentieren.

    In einer Schlussrunde diskutieren VertreterInnen der Sozialpartner, des AMS (Arbeitsmarktservice) und des BMUKK (Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur) Lösungsansätze zur Verhinderung des Bildungsabbruchs. Infostände verschiedener Projekte, die sich mit ESL (Early School Leavers) befassen, können im Anschluss zur direkten Kontaktaufnahme besucht werden.

    Zielgruppe: LehrerInnen, Bildungsverantwortliche, BildungsexpertInnen, NGOs.

    Wann: Dienstag, 08.06.2010, 14.30 bis 17.30 Uhr
    Wo: AK Bildungszentrum, Großer Saal. Theresianumgasse 16-18, 1040 Wien

    Anmeldung bis 01.06.2010 erforderlich!

    Programm zur Veranstaltung

    Arbeiterkammer Wien: Arbeitswelt und Schule

    Beiträge vor einem Jahr:
    Zu Fuß nach Tibet, Doris Mühringer