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Warschauer Ghetto im Comic

11. März 2010 von eag

„Der Himmel zwischen Mauern“, so lautet der Titel des Comics von Hannlore Greinecker-Morocutti, in dem vom Warschauer Ghetto „bildlich“ erzählt wird. Unweigerlich stellt sich die Frage: Wie gelingt diese Form der Darstellung eines eigentlich fassbaren Geschehens? Genau dieser Frage ging Hannelore Greinecker-Morocutti im Rahmen des Kolloquiums „Das Bild Polens in der jüdischen Kultur“ vom 25. und 26. Februar 2010 im Österreichischen Kulturforum in Warschau in ihrem Vortrag nach: „Wie ist die Darstellung des Warschauer Ghettos im Comic möglich?“ An beiden Veranstaltungstagen war auch „Der Himmel zwischen den Mauern“ zu sehen.

Zur Zeit sind Ausschnitte aus dem Comic leider nur virtuell zu betrachten. Zum Beispiel auf Hannelore Greinecker-Morocuttis Blog Austrocomix oder auf Pictopia.

Wünschenswert – notwendig! – wäre auch in Österreich eine „live“-Betrachtung des Comics; und damit verknüpft eine Auseinandersetzung mit diesem geschichtlichen Ereignis.

Weitere interessante Arbeiten von Hannelore Greinecker-Morocutti (Fotos und Zeichnungen) sind auf ihrem Blog zu betrachten.

Einen Einblick in ihr literarisches Schaffen bietet der Duftende Doppelpunkt auf den Seiten des 1. Literaturpreises und des 2. Literaturpreises.

Comic als Kunst

Beiträge vor einem Jahr:
LYRIK IM MÄRZ, RAPHAEL VOGT – DIE TIEFE DES BECKENS - Teil 2 und Vom konsequenten Nachhaken - Eine politische Realsatire

Chaotisch und durch den Wind

10. März 2010 von eag

Herr Merkwürden liebt das Chaos. So findet er sich dort ein, wo nicht aufgeräumt wurde. Sabine ist sein erstes Opfer. Um ihn loszuwerden, bleibt ihr nichts anderes übrig, als Ordnung in ihr Zimmer und in ihren Schrank zu bringen. Jedoch Herr Merkwürden findet immer wieder neue Opfer. Bald ist der Stadtkern peinlich sauber. Aber was geschieht nun am Stadtrand? Schimpfworttiere materialisieren sich. Damit hat niemand gerechnet. Sabine bekommt Angst und bittet zusammen mit ihrer Schwester Babsi und ihrem Cousin Luka eine gute Fee um Hilfe. Sie ist schon etwas durch den Wind; vermag sie dennoch den Kindern zu helfen?

Eltern, Lehrer/innen und Erzieher/innen verlangen von Kindern Dinge, die sie selbst kaum hinterfragen. „Herr Merkwürden“ spricht die Themen Aufräumen und Schimpfwörter gebrauchen an. Konflikte, die Eltern und Kinder in Streitigkeiten bringen. Wie wichtig ist das Aufräumen? Werden nicht Schimpfwörter dazu gebraucht, um als Ventil für Enttäuschungen zu dienen?

Die Probleme, die in „Herr Merkwürden“ thematisiert werden, schweißen die Geschwister Sabine und Babsi sowie ihren Cousin Luka zusammen. Eine Lösung, die nur im Gespräch miteinander gefunden werden kann, um „Herrn Merkwürden“ loszuwerden. Von den Erwachsenen ist keine Hilfe zu bekommen. Sabine vertraut ihrem Teddy ihre Sorgen an. Er kann ihr weiterhelfen. Fantasie ist gefragt. Da „Herr Merkwürden“ eine Fantasiefigur ist, kann nur eine weitere Fantasiefigur aus der Ratlosigkeit den Kindern helfen. Als „Herr Merkwürden“ verschwindet, tritt der Alltag wieder ein.

Ursula Jüngel

Die Autorin über ihre Tätigkeit:
„Seit meinem 14. Lebensjahr habe ich den Drang, mich schriftlich auszudrücken. Nach dem Großziehen meiner beiden Söhne, Berufsarbeit mit Schulkindern und dem Aufbau eines Resthofs mit Tieren, kam der Wunsch nach einem Enkelkind auf. So entstand mein erstes Kinderbuch ‚Greta und das Sternenkind‘. Weitere folgten, immer mit dem Gedanken, das Gespräch der Erwachsenen mit Kindern anzuregen. ‚Herr Merkwürden‘ ist vorerst mein 13. Kinderbuch.“

Ursula Jüngel – Herr Merkwürden.
Make a Book – Autorendienstleister, Neukirchen, 2008. 110 Seiten, € 15,80 (D).

Text, Cover, Zeichnungen und Fotografien von Ursula Jüngel. Auf der Seite des Verlages gibt es eine kurze Leseprobe .

Bereich: Kinderbuch. Das Buch wird von der Autorin für Kinder zwischen 7 und 10 Jahren empfohlen.

Beiträge vor einem Jahr:
Ö1 Journale im Internet, Günther Neuwirth im Literaturbuffet

Der rechtliche Rahmen der Bibliotheksarbeit in Österreich

10. März 2010 von eag

Neue Medien, Kopiermöglichkeiten, Internetzugänge, Abspielgeräte, verstärkte Veranstaltungskultur – Öffentliche Bibliotheken haben in den letzten Jahrzehnten ihre Angebote erweitert und stehen damit zunehmend in einem komplexen rechtlichen Umfeld. Um auf diesem Gebiet Grundorientierung zu geben, wurde von Dr. Elisabeth Mayer für das Projekt “Regionale Betreuung” des Landes Salzburg dieses Skriptum erstellt. Da sich die rechtlichen Voraussetzungen in ständiger leichter Veränderung befinden, wird dieses Skriptum in regelmäßigen Abständen überarbeitet und aktualisiert.

Wer hat Recht? Der rechtliche Rahmen der Bibliotheksarbeit von Elisabeth Mayer, 28 Seiten, 2,16 MB, redaktioneller Stand: Feb. 2010

Via Österreichisches Bibliothekswerk

Beiträge vor einem Jahr:
Ö1 Journale im Internet, Günther Neuwirth im Literaturbuffet

Internationaler Frauentag

7. März 2010 von eag

Anläßlich des Frauentages senden alle „Freien Radios“ aus Österreich und der Schweiz ein gemeinsames Programm. Zwölf Frauen-Redaktionen haben jeweils einen einstündigen Beitrag gestaltet.

Wann: Montag 8. März 07:00 – 19.00 Uhr

Das detaillierte Programm ist auf der Site „Feministischen Offensive 1910-2010″ nachzulesen.

Wenn Sie sich außerhalb des Empfangsgebiets eines der „Freien Radios“ befinden, können Sie das Programm via webstreamhören.

Weitere Infos zum „Internationalen Frauentag“ via „Duftender Doppelpunkt“

Literaturblog „Duftender Doppelpunkt“ – 12 „E-Cards zum Frauentag am 8. März“
Literaturblog „Duftender Doppelpunkt“ – Viele Infos zur Geschichte des „Internationen Frauentages“

dieStandard.at – Wegweiserin im Dschungel der bundesweiten Veranstaltungen und Aktionen am Frauentag.

Beiträge vor einem Jahr:
Otto Basil - ein Poet der Inneren Emigration

Literaturquiznuss ist geknackt

4. März 2010 von eag

Im Namen der duftenden Doppelpunkte Petra Öllinger und Georg Schober und in meiner Funktion als Glücksengerl bedanke ich mich für Ihre Teilnahme und das Knacken der Literaturquiznuss.

Obwohl die Fragestellung auch dieses Mal keine einfache gewesen ist – haben wir viele richtige Antworten erhalten.
Der Name des gesuchten Schriftstellers lautet: Gerhard Fritsch (28. März 1924 in Wien; † 22. März 1969 ebenda).
Der Titel des Buches, nachdem die Doppelpunkte fragten, lautet: Fasching

Ich hatte die große Ehre, am 3. März 2010, aus allen NussknackerInnen drei Quiznussknackerinnen zu erschnuppern. In meinem Eifer – und ehrlich gestanden, hätten ALLE NussknackerInnen einen Preis verdient – habe ich zwei weitere aus der Schüssel gefischt. Hätten die beiden Doppelpunkte mich dann nicht zurückgehalten …

Die drei Literaturquizknackerinnen sind:
Frau Karo Lehner
Frau Monika Halbinger
Frau Andrea Haller

Die zwei extra „gefischten“ Trostpreisträger sind:
Herr Torben Klussmann
Herr Peter Metz

Ein herzliches Gratulationswuff an die GewinnerInnen. Und ich freue mich, wenn all jene, die dieses Mal leer ausgegangen sind, den Aktivitäten der Doppelpunkte gewogen bleiben und bei der nächsten Rätselrunde wieder mit dabei sind.

Ihre Zwetschke

Beiträge vor einem Jahr:
Haydn-Jahr 2009

interjuli-frisch

3. März 2010 von eag

Frischer Wind in der Kinder- und Jugendliteraturforschung: Neues Fachmagazin interjuli befasst sich mit internationaler Forschung

International – interdisziplinär – interjuli: So lautet der Slogan von interjuli, der neuen Fachzeitschrift zur Kinder- und Jugendliteraturforschung. „Im Bereich der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit Literatur für Kinder und Jugendliche (KJL) gibt es sehr wenige Publikationsorgane“, berichtet Marion Rana, die Herausgeberin von interjuli. Informationsblättchen für Eltern, buchhandelsfinanzierte Heftchen zur Werbung – hiervon existieren reichlich. Zeitschriften jedoch, die sich tatsächlich wissenschaftlich mit dem Thema KJL auseinandersetzen, sind rar gesät. „Das liegt sicherlich auch daran“, erklärt Rana, „dass die Forschung hier an sich einen schweren Stand hat.“ In anderen Ländern wie Großbritannien oder den USA sei das Thema relativ fest in den Lehrplänen der Universitäten verankert, im deutschsprachigen Raum aber halte sich oftmals noch immer das Vorurteil, Kinderliteratur sei literarisch nicht anspruchsvoll und relevant genug, um sich wissenschaftlich mit ihr auseinanderzusetzen. „An den universitären Literaturinstituten wird man deshalb oft schräg angeschaut, wenn man über seinen Forschungsschwerpunkt spricht“, meint Rana. Dabei ist die Kinder- und Jugendliteraturforschung ein eigener Forschungszweig, der sich in vielerlei Hinsicht von der „erwachsenen“ Literaturwissenschaft unterscheidet. „In der KJL-Forschung benötigt man ganz andere wissenschaftlichen Theorien und Werkzeuge.“

Zusammen mit vier ehemaligen Kommilitoninnen gründete Marion Rana deshalb im Sommer 2007 die Zeitschrift interjuli. Gefördert wurde das Projekt schon damals von der Generaldirektion Bildung und Kultur der Europäischen Union, die Förderung wurde gerade um zwei Jahre verlängert. Das erste Heft von interjuli erschien dann im Januar 2009, im Juli folgte der erste Schwerpunktband zum Thema Ideologie. Und aktuell geht es in der Januarausgabe 2010 um Literatur aus der und über die DDR. „Ein sehr spannendes Thema“, meint Rana. Und offensichtlich auch eines, das in der Forschung momentan sehr angesagt ist. „Wir konnten uns vor Artikelvorschlägen und Zuschriften kaum retten.“ Der Schwerpunktthema der nächsten Ausgabe im Juli 2010 ist dann wieder eher eines am Rande des Mainstreams: „Unsere nächste Ausgabe befasst sich mit Regionalität in der Kinderliteratur“, erklärt Rana. „Es wird gerade viel Literatur mit regionalen Einschlägen und Schwerpunkten veröffentlicht und die Forschung hinkt da noch etwas hinterher. Wir wollen hier ein bisschen nachhelfen und den bisher stattgefundenen Forschungsprojekten Raum zur Präsentation geben, Ergebnisse bündeln und Interesse wecken.“

Die Resonanzen auf interjuli sind durchweg positiv. Die Vergrößerung der Publikationslandschaft war dringend überfällig, so das Credo vieler interjuli-RezipientInnen und -AutorInnen. Die Forschendengemeinde sei am Wachsen, meint auch Rana, und da sei es nur eine logische Konsequenz, dass sich weitere Zeitschriften am Markt etablieren können. Stolz sei sie vor allem auch auf die internationale Ausrichtung von interjuli. „Das war natürlich am Anfang nur ein wilder Anspruch“, schmunzelt sie, „und wir konnten gar nicht sicher sein, den auch erfüllen zu können.“ Mittlerweile werde die Zeitschrift aber auch außerhalb von Deutschland abonniert und die eingereichten und veröffentlichten Artikel stammen zu einem großen Teil von ForscherInnen aus dem Ausland oder befassen sich mit internationalen Themen. Für die Zukunft ist dann auch eine Stärkung dieses Feldes geplant. In der Sommerausgabe 2010 werden das erste Mal Rezensionen von Primär- und Sekundärliteratur erscheinen und die junge Redaktion hofft, hier auch Besprechungen von fremdsprachlicher Literatur veröffentlichen zu können. „Wer weiß in Deutschland zum Beispiel schon um die Trends in der Kinderliteratur Südostasiens?“, fragt Rana und lacht. „Uns interessiert das.“

Interjuli ist im Handel oder ganz einfach über die interjuli-Site erhältlich und abonnierbar. Hier können auch einzelne Artikel der verschiedenen Ausgaben heruntergeladen werden. Interjuli erscheint zweimal jährlich jeweils im Januar und Juli.

Das Team von „interjuli“

Beiträge vor einem Jahr:
JournalistInnen-Report, Internationaler Frauentag 2009 und HISTORISCHES STADTARCHIV KÖLN

E-Cards zum Frauentag am 8. März

2. März 2010 von eag

Die beiden Doppelpunkte Petra Öllinger und Georg Schober haben 12 E-Cards zum „Internationalen Frauentag“ ins Netz gestellt. Diese zeigen Fotos von Rosen, die dazugehörigen Zitate stammen von Frauen: Calamity Jane, Coco Chanel, Emmeline Pankhurst, Hedwig Dohm, Heidi Kabel, Johanna Dohnal, Maria Ebner-Eschenbach, Olympe de Gouges, Rosa Mayreder, Simone de Beauvoir.

Die Fotografien der Rosen knüpfen an den Titel eines Liedes aus dem Jahre 1912 an. Es entstand bei einem Streik von 14.000 Textilarbeiterinnen für bessere Löhne und gegen Kinderarbeit in Lawrence, USA. Der Slogan Brot und Rosen wurde zum Leitspruch nicht nur der amerikanischen Frauenbewegung. In ihm werden beide Komponenten eines schönen, menschenwürdigen Lebens vereint: Brot als Grundlage, um nicht in Armut leben zu müssen und Rosen als Ausdruck für das Schöne.

Viele Hinweise auf interessante Seiten zum „Internationalen Frauentag gibt es hier im „Duftenden Doppelpunkt im Beitrag „Internationaler Frauentag 2008″.

Text des Liedes „Brot und Rosen“
(Quelle: Wikipedia)

Wenn wir zusammen gehen, geht mit uns ein schöner Tag
Durch all die dunklen Küchen, und wo grau ein Werkshof lag,
beginnt plötzlich die Sonne uns’re arme Welt zu kosen,
und jeder hört uns singen Brot und Rosen!

Wenn wir zusammen gehen, kämpfen wir auch für den Mann,
weil ohne Mutter kein Mensch auf die Erde kommen kann
Und wenn ein Leben mehr ist als nur Arbeit, Schweiß und Bauch,
wollen wir mehr. Gebt uns das Brot, doch gebt die Rosen auch.

Wenn wir zusammen gehen, gehen uns’re Toten mit
Ihr unerhörter Schrei nach Brot schreit auch durch unser Lied
Sie hatten für die Schönheit, Liebe, Kunst, erschöpft nie Ruh.
Drum kämpfen wir ums Brot und wollen die Rosen dazu.

Wenn wir zusammen gehen, kommt mit uns ein bess’rer Tag.
Die Frauen, die sich wehren, wehren aller Menschen Plag.
Zu Ende sei, dass kleine Leute schuften für die Großen.
Her mit dem ganzen Leben Brot und Rosen!

Der englische Text: Bread and Roses

Beiträge vor einem Jahr:
SIMONE WEIL, ELF INNSBRUCKER BIBLIOTHEKEN

Raus aus der Sackgasse

1. März 2010 von eag
09.03.2010
19:00

Und weiter geht’s mit den Wegen, die aus der Sackgasse hinausführen – im Rahmen einer weiteren Präsentation des Buches „Raus aus der Sackgasse -Bürgerinitiativen und Bürgerbeteiligung in Wien“; gemeinsam mit „Aktion 21 – Pro Bürgerbeteiligung“ (Herausgeberin des Buches) und Anneliese Rohrer (Verfasserin des Vorwortes) am Dienstag, den 9. März 2010 um 19.00 Uhr.

Wo: Buchhandlung Thalia Wien Mitte (Visa vis U4 Landstraße)

Der Eintritt ist frei.

Raus aus der Sackgasse – Bürgerinitiativen und Bürgerbeteiligung in Wien aktion 21 – pro Bürgerbetiligung (Hg.). Sonderzahl-Verlag, Wien, 2009, 280 Seiten. € 19,90 (Ö).

Siehe auch die Rückschau auf die Präsentation im November 2009 .

Beiträge vor einem Jahr:
Grazer Koch- und Arzneibuch

Foto-Mitmach-Projekt „Asphaltveilchen“

28. Februar 2010 von eag

Petra Öllinger eröffnet „Asphaltveilchen“ – ein Foto-Mitmach-Projekt zum Thema Natur in der Stadt und in stadtnahen Gebieten. Infos unter „Asphaltfeilchen“.

Frühlingsbotschaft

Leise zieht durch mein Gemüt
Liebliches Geläute.
Klinge, kleines Frühlingslied,
Kling hinaus ins Weite.

Kling hinaus bis an das Haus,
Wo die Veilchen sprießen!
Wenn du eine Rose schaust,
Sag, ich laß sie grüßen.

Heinrich Heine (1797-1856)

Beiträge vor einem Jahr:
Libworld - library blogging worldwide

Jokers Lyrik-Preis

27. Februar 2010 von eag

Findet vom 1. bis 31. März 2010 statt. Wählen Sie ein Lyrik-Thema: Liebe? Sehnsucht? Hoffnung? Leidenschaft? Trauer? Melancholie? Humor?

Jokers Lyrik-Preis.

1. Preis 1000,- Euro
2. Preis 500,- Euro
3. Preis 250,- Euro
4. -13. Preis je 1 Warengutschein von Jokers im Wert von 50,- Euro
Sonderpreis Humor 100,- Euro.

Jokers kleiner Leitfaden für die Beurteilung und Optimierung eigener Texte

Beiträge vor einem Jahr:
Kinderliteraturfestival

Judaica Europeana

26. Februar 2010 von eag

1,5 Millionen Euro stellt die Europäische Union bereit, um den Aufbau der Judaica Europeana zu fördern. Ein ehrgeiziges Projekt, das jüdisches Kulturgut in Europa bündeln soll. Die Leitung übernimmt Rachel Heuberger als Koordinatorin gemeinsam mit ihrer Londoner Kollegin Lena Stanley Clamp.
Es ist kein Zufall, dass die Frankfurter an zentraler Position dabei sind. Die hiesige Universitätsbibliothek ist spezialisiert auf die Geschichte des Judentums und Israels. In diesem Zusammenhang erwerbe sie nach ihren Möglichkeiten ‚alles, was thematisch dazu auf der Welt erscheint‘, berichtet Rachel Heuberger.
Insgesamt beteiligen sich zehn Institutionen in London, Athen, Bologna, Budapest, Paris, Rom, Warschau und Frankfurt a.M., um einen Zugang zu jüdischen Kulturgütern digital zugänglich zu machen.

Frankfurter Rundschau vom 18. 02 .2010. Überall verstreut. Europäer sichern Bestände jüdischer Kulturgüter von Frankfurt aus.

Goethe Universität Frankfurt am Main: Judentum Sondersammelgebiet 7.7 der Deutschen Forschungsgemeinschaft

Siehe auch den Beitrag „Jüdisches Schrifttum“ im „Duftenden Doppelpunkt“.

Beiträge vor einem Jahr:
Österreichischen Kinder- und Jugendbuchpreises 2009, Gedichte.eu und 5. Internationale Bücherbörse

Literaturquiz

23. Februar 2010 von eag

Literaturinteressierte haben vom 24. 02. – 02.03. 2010 die Möglichkeit, sich an einem kleinen Literaturquiz zu beteiligen und eines der drei folgenden Bücher zu gewinnen:

1. Ludwig Roman Fleischer, Dorf der Seele, Geschichten aus der Kärtner Umgebung, Sisyphus Verlag.
2. Paul Parin, Es ist Krieg und wir gehen hin. Bei den Jugoslawischen Partisanen, Europäische Verlagsanstalt.
3. Stefan Aust (Hg.), Als sei die Welt erwacht. Zeitzeugen erinnern sich zum 8. Mai 1945, Frankfurter Allgemeine Buch.

Literaturquiz

Der Autor schrieb einen der wichtigsten Romane der österreichischen Nachkriegsliteratur.

Als junger Mann erlebte er den 2. Weltkrieg als Funker bei der Deutschen Luftwaffe. Nach dem Krieg studierte er Germanistik und Geschichte; war unter anderem als Lehrer, Redakteur und Bibliothekar tätig. Die letzten 10 Jahre seines Lebens verbrachte er als freischaffender Schriftsteller.

Mit dem gesuchten Roman wurde er zu einem der Begründer der kritischen österreichischen Heimatliteratur nach 1945. Es ist die Geschichte eines Mannes, der aus der deutschen Wehrmacht desertiert und versucht, als Dienstmädchen verkleidet in einer österreichischen Kleinstadt die Zeit bis zur Befreiung zu überdauern. Der deutsche Ortskommandant stellt dem vermeintlichen Dienstmädchen nach und will es verführen. Der Deserteur geht scheinbar auf die Avancen des Offiziers ein, entwaffnet ihn bei der ersten Gelegenheit und zwingt ihn zur Kapitulation. Er bewahrt dadurch die Stadt vor der Zerstörung. Jedoch wird er von der Bevölkerung bei der sowjetischen Besatzungsmacht angeschwärzt. Zehn Jahre später kehrt er aus Sibirien heim, Hohn und Verachtung schlagen ihm entgegen …

Das Buch war ein Mißerfolg. Nach dem Selbstmord des Autors 1969 sendete der Verlag die Restauflage des Buches an seine Witwe.

Das Werk stellt eine klare Abrechnung mit Nationalsozialismus und Opportunismus dar. Es hält der österreichischen Bevölkerung auch heute, mehr als 40 Jahre nach seiner erstmaligen Veröffentlichung, einen Spiegel vor.

Wie heißt der Autor?
Wie lautet der Titel des Romans?

Bitte die Antwort auf die beiden Fragen bis 02.03. 2010 an: info@literaturblog-duftender-doppelpunkt.at

Beiträge vor einem Jahr:
Walter Eckhart / Robert Sommer - UhudlerLegende

Der Duft des Doppelpunktes auf Facebook und Twitter

22. Februar 2010 von eag

Seit einigen Monaten ist das Literaturblog „Duftender Doppelpunkt“ mit seinen Inhalten auch im Bereich der sogenannten sozialen Netzwerke vertreten.

Seit heute gibt es eine Neuigkeit: Das Literaturblog „Duftender Doppelpunkt“ sowie die duftenden Doppelpunkte Petra Öllinger und Georg Schober verfügen nun über eine Vanity-Url bei Facebook.
Dies ist eine einfache gut merkbare vom Autor bzw. der Autorin selbst gewählte Facebook-Anschrift; anstelle einer langen, mit Ziffern, Buchstaben und Sonderzeichen gespickten Adresse. So ist nun das Literaturblog „Duftender Doppelpunkt“ auf Facebook unter der Adresse literaturblog.duftender.doppelpunkt zu finden. Petra Öllinger ist unter petra.oellinger, Georg Schober unter georg.schober zu finden.

Ergänzend sei noch erwähnt, daß der „Duftende Doppelpunkt“ auch auf Twitter unter den folgenden zwei Adressen zu finden ist:
Beiträge des Literaturblogs
Beiträge des Literaturblogs und zusätzliche Infos aus Literatur, Sozialwisssenschaften und Politik

Wir freuen uns, wenn Sie den „Duftenden Doppelpunkten“ auch auf Facebook oder / und Twitter folgen.

Open Access Informationstag

21. Februar 2010 von eag

Open Access (OA) Informationstag am Donnerstag, 25.03.2010 in Wien

Aufgrund der stetig zunehmenden Bedeutung der OA Bewegung und der jüngsten Aktivitäten der „Österreichischen Universitätskonferenz“ (uniko) hinsichtlich einer offensiveren OA Politik, findet am 25. März 2010 ein Open Access Informationstag statt.

International renommierte ExpertInnen werden in Vorträgen auf die beiden OA Möglichkeiten – das OA Self-Archiving sowie das OA-Publishing – eingehen.
Abschließend nehmen RepräsentantInnen der österreichischen Forschungslandschaft in einer Österreich-spezifischen Podiumsdiskussion Stellung zur nationalen Entwicklung.

Wann: Zeit: 10:00-16:00
Wo: Dr.-Karl-Lueger-Ring 1, A-1010 Wien

Anmeldung:
Die TeilnehmerInnenzahl ist begrenzt, deswegen wird um rasche und verbindliche Anmeldung ersucht. Bitte benützen Sie dazu das Webformular.

Das Programm zur Veranstaltung entnehmen Sie der Open Access Website der Universität Wien.

Weiterführende Infos über OA finden Sie im Beitrag „Open Access“ im Literaturblog „Duftender Doppelpunkt“.

Beiträge vor einem Jahr:
Vokabelkalender 2009, zehnseiten.de

Junge Verlagsmenschen

20. Februar 2010 von eag

Die Jungen Verlagsmenschen sind ein Netzwerk für Berufseinsteiger in der Verlagsbranche. Es besteht aus Menschen, die sich treffen, weil sie alle eines miteinander teilen: den Spaß am Büchermachen.

Kommenden Dienstag startet der erste „Verlagsstammtisch“ im neue Jahr.

Wann: Dienstag, 23. 2. 2010, 19.30 Uhr
Wo: Czernin Verlag, Kupkagasse 4, 1080 Wien (weiße Tür ins Souterrain links neben der Hausnummer 4)

Die erste Besichtigung führt in die Druckerei RemaPrint. Es wird ein Blick hinter die Kulissen der Buchproduktion geworfen …

Wann: Dienstag, 9. 3. 2010, 13.45 Uhr
Wo: RemaPrint, Neulerchenfelder Straße 35, 1160 Wien, Treffpunkt vor dem Eingangsbereich der Druckerei. Die Teilnehmerzahl ist auf 15 Personen begrenz. Bitte um Anmeldung.

Für den Newsletter der Jungen Verlagsmenschen kann man sich mit einem kurzen Mail an wien@jungeverlagsmenschen.de anmelden.

Beiträge vor einem Jahr:
UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung, MARIANNE VON WILLEMER-PPREIS und 100 JAHRE FUTURISTISCHES MANIFEST

Literaturliste zum 12. Februar 1934

20. Februar 2010 von eag

Ein kleiner Nachtrag zu „Februarkämpfe 1934″ in Form einer Literaturliste.

Irene Etzersdorfer, Hans Schafranek (Hrsg.): Der Februar 1934 in Wien, Autorenkollektiv, 1. Aufl., Wien 1984, 128 S.

Herbert Exenberger: Februar 1934 in Wien. Chronik, Schauplätze, Gedenkstätten u. Augenzeugenberichte. SPÖ Wien 1984, 96 S.

Erich Fröschl; Helge Zoitl (Hg.): Februar 1934. Ursachen, Fakten, Folgen. Beiträge zum wissenschaftlichen Symposion des Dr.-Karl-Renner-Instituts, abgehalten vom 13. bis 15. Februar 1984 in Wien. Verl. der Wiener Volksbuchh., 1984, – 567 S.

Winfried R. Garscha: Februar 1934 in Österreich. Wien, Globus-Verl.-Anst., 1984, 210 S.

Josef Hindels: 12. Februar 1934. niemals vergessen; ein Bericht von d. Kämpfen in Döbling. Wien [1974], 32 S.

Brigitte Kepplinger, Josef Weidenholzer (Hg.): Februar 1934 in Oberösterreich. „Es wird nicht mehr verhandelt …“ / Mit Beitr. von Franznobel … Bibliothek der Provinz, 277 S. Literaturverz. [2009], S. 273 – 275.

Karl Münichreiter: Ich sterbe, weil es einer sein muß. Karl Münichreiter. Erinnerungen an den Vater. Trotzdem Verlagsdges.m.b.H. der Sozialistischen Jugen Österreichs.

Stephan Neuhäuser (Hg.): „Wir werden ganze Arbeit leisten …“ der austrofaschistische Staatsstreich 1934; neue kritische Texte. Norderstedt, Books on Demand, 2004, 285 S. Literaturangaben.

Monika Seidl: „So schön war es im Roten Wien!“ : britische Schriftsteller über das Wien der frühen Dreißigerjahre und die Februarereignisse 1934. Wien, Braumüller, 2006, 262 S. (Austrian studies in English; 4), S. 251 – 258, Literaturverz.

Anita Ziegerhofer-Prettenthale: Widerstand als Bürgerpflicht. was ist uns die Demokratie wert? Ein Symposion in Erinnerung an den 12. Februar 1934 – Graz, Leykam, 2005, 101 S.

Belletristik:

Ulrich Weinzierl (Hg.): Februar 1934. Schriftsteller erzählen, Jugend u. Volk Verl, 1984, 156 S. Stefan Zweig, Manes Sperber, Anna Seghers, Herman Hakel, Oskar Maria Graf, Erich Fried ….

Seghers, Anna. Der Weg durch den Februar, Luchterhand, 1980, 262 S. – (Sammlung Luchterhand.318. )

Über den Roman von Anna Seghers „Der Weg durch den Februar“

Karl Wiesinger, Standrecht. Der dokumentarische Roman über die Ereignisse im Februar 1934. Promedia Verlag

Beiträge vor einem Jahr:
UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung, MARIANNE VON WILLEMER-PPREIS und 100 JAHRE FUTURISTISCHES MANIFEST

Gastarbajteri – Geschichte der Arbeitsmigration

19. Februar 2010 von eag

Die Geschichte einer besonderen Form der Migration nach Österreich, digital „begehbar“

Die Ausstellung „Gastarbajteri – 40 Jahre Arbeitsmigration“, die vom 22. Jänner bis zum 11. April 2004 im Wien Museum Karlsplatz zu sehen war, ist nun in eine virtuelle Ausstellung umgewandelt worden. Sämtliche Texte sowie alle Bildaufnahmen und Videoinstallationen wurden digitalisiert und können im virtuellen Raum besichtigt werden.

Link zur Ausstellung Gastarbajteri – 40 Jahre Arbeitsmigration

Via daStandard

Beiträge vor einem Jahr:
SCHREIBWERKSTATT MIT PETRA ÖLLINGER, LACHEN VERÄNDERT DIE WELT

Kulturelle Vielfalt gestalten

18. Februar 2010 von eag

Deutschland

Kulturelle Vielfalt gestalten. Handlungsempfehlungen aus der Zivilgesellschaft zur Umsetzung des UNESCO-Übereinkommens zur Vielfalt kultureller Ausdrucksformen (2005) in und durch Deutschland. Weißbuch Version 1.0. Ein Projekt der Bundesweiten Koalition Kulturelle Vielfalt. Bonn: Deutsche UNESCO-Kommission, 2009. 32 Seiten, ISBN 978-3-940785-13-8.

DAS WEISSBUCH KULTURELLE VIELFALT GESTALTEN kann auch aus dem Netz heruntergeladen werden.

Umsetzung der UNESCO-Konvention in der Schweiz

Die Schweizer Koalition für die kulturelle Vielfalt und die Schweizerische UNESCO-Kommission veröffentlichten im Oktober 2009 die Publikation:

„Kulturelle Vielfalt – mehr als nur ein Slogan. Vorschläge für die Umsetzung der UNESCO-Konvention über die Vielfalt kultureller Ausdrucksformen in der Schweiz. Ergebnisse der Beratungen von acht Expertengruppen“
Daniel Fueter (Berichterstatter), Mathias Knauer, Marc-Antoine Camp (Redaktion)
Bern/Zürich, Oktober 2009

Als Print-Publikation im Oktober 2009 erschienen, im Netz als PDF-Download (900 KB) erhältlich:

Via Wildner Music

Beiträge vor einem Jahr:
Grazer StadtschreiberIn, SCHREIBWERKSTATT IN GRAZ

Die Teams der zweiten Stufe des Literaturpreises stehen fest

17. Februar 2010 von eag

Neuigkeiten vom 2. Literaturpreis „Der Duft des Doppelpunktes“ – Literatur der Arbeitswelt.

Die PreisträgerInnen der ersten Wettbewerbsstufe und die TutorInnen haben einander gefunden. Nun gilt es, die zweite Wettbewerbsstufe zu erklimmen.

Die Buchpakete sowie die Urkunden haben sich bereits in der letzten Jänner-Woche auf die Reise gemacht …

Die Teams in der zweiten Runde sind:

Alfred Cipera – Barbara Finke-Heinrich
Joel Bedetti/ Bärbel Dorn – Tom Mokkahoff
Wilhelm Hengl – Marcela Všeticková
Sven Köther – Andreas Montalvo
Siri Kusch – Armin Schmidt
Evelyn Leip – Susanne Gregor
Oliver Meiser – Johanna Vorholz
Anna-Katharina Pelkner – Esther Sheelag Schmidt
Annette Scholonek – Silke Rath

Beiträge vor einem Jahr:
LITERATURWETTBEWERB 2009 , Leipziger Buchmesse 2009

Kongress „Momentum“ zum Thema Solidarität

17. Februar 2010 von eag

vom 21. – 24.10. 2010 findet in Hallstatt bereits zum dritten Mal der Kongress „Momentum“ statt. „Momentum“ hat sich seit 2008 als wichtiges Forum zur Diskussion gesellschafts- und wirtschaftspolitischer Alternativen etabliert. Diese Jahr wird das Thema Solidarität im Mittelpunkt der Diskussionen stehen.

Bei den ab 2008 jährlich im oberösterreichischen Weltkulturerbeort Hallstatt stattfindenden Tagungen geht es darum, im Rahmen kritischer Auseinandersetzung Alternativkonzepte zur herrschenden Praxis zu diskutieren und auf ihre Tauglichkeit zu prüfen. Ziel ist die Entwicklung von Maßnahmen, die auf nationalstaatlicher Ebene umsetzbar wären und zu einem höheren Grad an sozialer Gerechtigkeit beitragen. Im Vordergrund steht dabei das beste Argument, nicht Titel oder wissenschaftlicher Background. Gehört wird, wer etwas zu sagen hat.

Nähere Informationen zur Anmeldung / Call for Papers erhalten sie auf der Site momentum 10 und unter der E_Mailadresse: office@momentum-kongress.org

Im Archiv der Site momentum sind die Beiträge aus den Jahren 2008 und 2009 nachzulesen!

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Beiträge vor einem Jahr:
LITERATURWETTBEWERB 2009 , Leipziger Buchmesse 2009

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