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"An ein stinkend Fleisch macht man gern ein Pfeffer."

15. Februar 2012: Schreibsalon mit den "Duftenden Doppelpunkten" - Literatur zum selber Machen

RUSSISCHE FILME

26. Januar 2012 von eag

Sergei Eisenstein, Sergei Bondarchuk, Elem Klimov, Andrei Tarkowski, Leonid Gaidai …

Sie sind zu einem Ausflug in die russische bzw. sowjetische Filmgeschichte eingeladen.
Das russische staatliche Filminstitut Mosfilm, 1920 in der Sowjetunion gegründet, stellt zahlreiche Filme auf der Site Mosfilm bzw. auf einem eigenen Kanal auf YouTube gratis zur Verfügung. Darunter finden sich auch eine Reihe von hervorragenden Literaturverfilmungen.

Ein Teil dieses cinematograhischen Schatzes wurde mit Untertiteln versehen. Der Großteil mit englischsprachigem, einige wenige mit französischem bzw. ungarischem Text.

Nachstehend finden Sie eine kleine Filmauswahl:

  • Panzerkreuzer Potemkin / Battleship Potemkin (1925). Regie: Sergei Eisenstein (1898 – 1948). Englischsprachige Texteinblendungen. Der berühmte Stummfilm über die Revolution von 1905 zu deren 20stem Jahrestag.
  • Iwan der Schreckliche / Ivan the Terrible.(1944). Regie: Sergei Eisenstein. Musik: Sergei Prokofjew. Englischsprachige bzw. ungarischsprachige Untertitel. Der Film zeigt das Leben des Zaren Iwan IV. von Russland (1530–1584.
  • Alexander Newskij (1938). Regie: Sergei Eisenstein. Musik: Sergei Prokofjew. Englischsprachige Untertitel. Im Mittelpunkt des Films steht der russische Nationalheld Alexander Jaroslawitsch Newski (um 1220 – 1263).
  • Uzala, der Kirgise / Dersu Uzala (1975). Regie: Akira Kurosawa (1919 – 1998). Englischsprachige Untertitel. Ein Sinnbild des Zusammenstoßes zweier Kulturen, deren Vertreter sich trotz gegenseitiger Zuneigung fremd bleiben. 1976 als bester fremdsprachiger Film mit einem Oscar ausgezeichnet.
  • Krieg und Frieden / War and Peace. (1967). Regie: Sergei Bondarchuk (1929 – 1994). Englischsprachige Untertitel. Die Vorlage bildete der historische Roman „Krieg und Frieden“ von Leo Tolstoi.
  • Agonie / Agony (1974). Regie: Elem Klimov (1933 – 2003). Englisch- und französischsprachige Untertitel. Der Film handelt vom Leben des sibirischen Bauern Rasputin, der Anfang des 20. Jahrhunderts zu großem Einfluss am Hofe der Romanows kam.
  • Andrei Rublev (1966). Regie: Andrei Arsenjewitsch Tarkowski (1932 – 1986). Englisch- und französischsprachige Untertitel Der Film fußt auf der Lebensgeschichte des russischen Ikonenmalers Andrei Rubljow (1360 bis 1430).
  • Als letzte Empfehlung die wunderbare Komödie: Iwan Wassiljewitsch wechselt den Beruf / Ivan Vassilyevich Changes Occupation. Regie: Leonid Gaidai (1923 – 1993). Englischsprachiger Untertitel. Ebenfalls von Leonid Gaidai ist die Satire „Die 12 Stühle“ / „The Twelve Chairs“ (1971). Die Filmvorlage bildete der gleichnamige Roman der beiden sowjetischen Schriftsteller Ilja Ilf und Jewgeni Petrow. Leider verfügt der Film über keine (englischsprachigen) Untertitel.

    Beiträge vor einem Jahr:
    Günter Wels - „Maitage“

    Exil-Literaturpreise „Schreiben zwischen den Kulturen“ 2012

    24. Januar 2012 von eag

    „Schreiben zwischen den Kulturen“ ist ein Literaturwettbewerb zur Förderung der Literatur von Autoren und Autorinnen, die aus einer anderen Muttersprache kommen und in deutscher Sprache schreiben.

    Teilnahmeberechtigt sind Personen, die seit mindestens einem halben Jahr in Österreich leben. Alle Arbeiten müssen in vierfacher Ausfertigung und in deutscher Sprache eingereicht werden, vom Autor oder der Autorin selbst in deutscher Sprache verfasst und bis zum Zeitpunkt der Einreichung unveröffentlicht sein.
    Alle Dichtungsgattungen sind zugelassen.

    Die Texte sollen den Umfang von zehn Maschinschreibseiten nicht überschreiten und sich im weitesten Sinne mit den Themen Fremdsein, Anderssein, Identität, Flucht, Vertreibung, Ankommen, Integration, Leben zwischen Kulturen auseinandersetzen.

    Ein Blatt mit Kurzbiographie und Bibliografie, ein Foto der Autorin oder des Autors sowie Adresse, Telefonnummer und Email-Adresse (bei Schulklassen auch der Lehrkraft) müssen beiliegen. Eine Rücksendung der eingereichten Texte ist nicht möglich.

    Einsendeschluss für Prosa, Lyrik, Drama: 30. April 2012
    Einsendeschluss für Schulprojekte, Jugendtexte: 30. Juni 2012

    Einsendungen an: Exil, Kennwort „Exil-Literaturpreise“, Stiftgasse 8, 1070 Wien

    1. Preis: € 3.000,- (Prosa)
    2. Preis: € 2.000,- (Prosa)
    3. Preis: € 1.500,- (Prosa)
    Lyrikpreis: € 1.500,-

    Weitere Informationen:
    Exil, Zentrum für interkulturelle Kunst und Antirassismusarbeit
    Stiftgasse 8, 1070 Wien
    Tel.: 0699 123 444 65
    Fax: 01 89 00 87 215
    E-Mail

    Beiträge vor einem Jahr:
    HÖRSPIELE

    Wannseekonferenz

    19. Januar 2012 von eag

    Im Juli 1941 forderte Reichsmarschall Hermann Göring von Reinhard Heydrich, Chef des Reichssicherheitshauptamtes einen „Gesamtentwurf über die organisatorischen, sachlichen und materiellen Vorausmaßnahmen zur Durchführung der angestrebten Endlösung der Judenfrage“.

    Heydrich lud am 20. Jänner 1942 zu einem „Arbeitsfrühstück“ in eine Villa am Wannsee. Fünfzehn Männer aus Ministerien, der NSDAP und der SS diskutierten die Deportation der Juden und JüdInnen Europas bzw. deren Ermordung in Osteuropa. Protokollführer der streng geheimen Konferenz war Adolf Eichmann, Judenreferent im Reichssicherheitshauptamt.

    „In großen Arbeitskolonnen […] werden die arbeitsfähigen Juden straßenbauend in diese Gebiete geführt, wobei zweifellos ein Großteil durch natürliche Verminderung ausfallen wird. Der allfällig endlich verbleibende Restbestand wird […] entsprechend behandelt werden müssen […]“

    [Quelle: Das Protokoll der Wannsee-Konferenz, 20. Januar 1942, S. 7/8]

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    Beiträge vor einem Jahr:
    KOSTENLOSE HÖRBÜCHER

    Die „Duftenden Doppelpunkte“ in der Fachbuchhandlung des ÖGB

    16. Januar 2012 von eag

    Lesung und Diskussion inklusive 2 Boni!

    Wann: Donnerstag, 19. Jänner 2012, 18.30 Uhr
    Wo: Fachbuchhandlung des ÖGB-Verlages, Rathausstraße 21, 1010 Wien

    Sich den verschleiernden und manipulativen sprachlichen Aspekten der Arbeitswelt widmen, so lautete das Motto des 2. Literaturpreises „Der Duft des Doppelpunktes“. Die Menschen in den Texten entlarven „coole“ Wortschöpfungen, die ihnen den Ausverkauf ihrer sozialen Rechte schmackhaft machen sollen, als Management-Floskeln. Sie werden zwecks Seuchenbekämpfung einer Fragebogenerhebung unterzogen. Sie erkennen, wie schmal der gesellschaftliche Grad zwischen arbeitslos und arbeitsscheu ist.

    Tauchen Sie an diesem Abend gemeinsam mit einer Reihe der prämierten AutorInnen ein in die (Un-)Tiefen der sprachlichen Arbeitswelt.
    Mit Wilhlem Hengl, Barbara Keller, Armin Baumgartner, Bärbel Dorn, Alfred Cipera.

    Bonus 1: Georg Pichler liest aus dem aktuell auch als Hörbuch
    erschienenen Roman „Alle heiligen Zeiten“.
    Bonus 2: Die drei vom Literaturbetrieb: Petra Öllinger, Georg Schober und Georg Pichler erzählen von ihrer Arbeit.

    „Wir rufen auf! Penner, Fleischwölfe und arbeitsscheues Gesindel“

    „Rote Lilo trifft Wolfsmann. Literatur der Arbeitswelt“

    Die „Duftenden Doppelpunkte“ im Literadio

    12. Januar 2012 von eag

    Jetzt picken sie, die „Duftenden Doppelpunkte“, im Archiv des „Literadio“; gestaltet, zusammengestellt und betreut von Christian Berger.

    „Literadio“ ist einerseits ein Archiv für Aufnahmen von AutorInnen-Lesungen, Buchpräsentationen von Verlagen, Literaturdiskussionen und Literaturveranstaltungen. Andererseits bietet „Literadio“ Live-Radioprogramm von speziellen Literaturevents via Internet und in Kooperation mit dem Verband Freier Radios Österreich auch On Air.

    Also, um es mit Daliah Lavi zu sagen: „Soviel Zeit muß sein, schalt dein Radio ein …“
    Oder, um es mit den neuen Medien zu sagen: Klicken Sie hier.

    Die Doppelpunkte wünschen ein frohes Fest

    22. Dezember 2011 von eag

    und einen guten Start in das Jahr 2012.

    Ab 9. Jänner 2012 sind wir wieder bereit für Informationen aus Literatur und Wissenschaft.

    Weihnachtskarte Weihnachtsmann mit Text

    Wer noch winterliche bzw. weihnachtliche Grüße versenden möchte, der kann hier aus unseren eCards wählen. Jede der elektronischen Postkarten liegt in zwei Varianten vor. Einmal mit dem Schriftzug „Herzliche Wintergrüße“ und ein zweites Mal ohne vorgegebenen Text.

    Beiträge vor einem Jahr:
    Jobbörse Buchbranche

    Wie verkaufe ich meine Zeit

    21. Dezember 2011 von wela

    Brief: An den Stadtrat zur Verzögerung der Zeit (Augartenstadt)

    Motto: Nicht „ist meine Zeit noch halb voll oder halb leer“, ist hier die Frage, sondern „Wem verkaufe ich meine Zeit?“

    Im Arbeitsrecht steht ganz klar: Arbeitnehmer stellen ihre Arbeitskraft dem Arbeitgeber zu Verfügung. Ergo (würde der Lateiner sagen) – da ich Arbeitnehmer bin und die Arbeitskraft an mir hängt wohin ich auch gehe (z.B. in die Augarten Stadt – bestimmt der Arbeitgeber (wer das auch ist?), da ich nichts anderes bin außer Arbeitskraft, mein Leben.

    Nach Hegel heißt das (und Hegel hat ja darüber sehr viel nachgedacht): was der Knecht macht, macht eigentlich der Herr.

    Ich war ja auch ein Bohrwerker. (Das ist ein Arbeiter, der eine Bohrmaschine bedient.) Hätte ich so einfach meine mir entfremdete Bohrmaschine ausgeschaltet (mit der Erkenntnis die Bohrmaschine hat sich eine Ruhepause verdient), so hätte das die Kündigung bedeutet. Nicht für die Bohrmaschine natürlich. Ergo: Pausen werden einem so wie mir oder Maschinen vorgeschrieben. Arbeit und Ruhe sind für einen so wie mich oder Maschinen lebensnotwendig. Leben wird für einen so wie mich verordnet. Wenn Sie, Herr Stadtrat, zur Verzögerung der Zeit, noch an die Gewerkschaft als Interessensvertretung für einen so wie mich glauben, dann glauben Sie das alleine. Es geht um den reibungslosen Ablauf einer Maschine, aus der mehr herauskommen soll als man in sie hineinsteckt.

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    AK Bibliothek Wien Jahrbuch

    20. Dezember 2011 von eag

    Das Jahrbuch 2011 ist gut und 199 inhaltsschwere Seiten lang geraten.

    Es kann via Internet kostenlos bestellt werden.

    Im ersten Teil ist neben einem kurz und übersichtlich gestalteten Tätigkeitsbericht und einem Ausblick ein Nachruf auf Josef Vass, dem 2010 verstorbenen Leiter der Bibliothek von 1980 – 1998, zu finden.

    Das Jahrbuch 2011 der AK Bibliothek Wien für Sozialwissenschaften

    Übrigens, die beiden „Fotomodelle“ führen anlässlich des 90. Geburtstages der AK Bibliothek in einem Filmchen durch die Räumlichkeiten und Angebote der Bibliothek.

    Der zweite Teil blickt in mannigfacher Weise zurück:

  • Karl Stubenvoll: Die SS und der Raub der „Marxistenbibliotheken“ in der Wiener Arbeiterkammer. Neue Facetten der Bibliotheksplünderung im Jahr 1938.
    Neue Aktenfunde flossen in den Beitrag ein. Die die zentrale Rolle der SS bei der Zerstörung und Plünderung der Bibliothek im Jahre 1938 belegen.
  • Madeleine Wolensky: Unser alter Pernerstorfer
    Der Beitrag stellt Engelbert Pernerstorfer, einen der Gründerväter der AK Bibliothek vor und spannt den Bogen zu seinem leidenschaftlichen Verhältnis zur Literatur, zum Theater und zu seinen Büchern.
  • Sabine Lichtenberger und Herbert Posch: Friedrich Brügel – Akademiker mit Zivilcourage
    Die beiden AutorInnen setzen sich in ihrem Artikel mit dem damaligen Leiter der Bibliothek beziehungsweise seinem demonstrativen Akt des Protestes auseinander und stellen den Zusammenhang zu den biografischen und politischen Ereignissen dar. – Er zerriss 1931 sein Doktorratdiplom der Universität Wien.
  • Barbara Kintaert: Wanda Lanzer (geb. Landau)
    Wir folgen den vielen freiwilligen und unfreiwilligen Stationen der AK Bibliothekarin Wanda Lanzer (1886 – 1980) und ihrer Familie.
  • Klaus-Dieter Mulley: „Auf eine gewisse repräsentative äußere Ausstattung ist größter Wert zu legen.“
    Rekonstruiert wird die mühevolle Suche 1929/1921 nach einer Bleibe für die AK Wien beziehungsweise die Bibliothek.
  • Michael Kollmer: Die Sozialwissenschaftliche Bibliothek der Arbeiterkammer Wien. Das Umfeld ihrer Gründung und ihrer Entwicklung bis heute.
    Der Autor setzt sich mit der Bedeutung der Sozialwissenschaften als „sozialer Wissenschaften“ für die Arbeiterbewegung und die Rolle der Bibliothek als entsprechende Wissensvermittlerin auseinander. Nicht unerwähnt soll in diesem Zusammenhang ein Besuch von Rudi Dutschke als Leser der Bibliothek im Jahre 1966 bleiben.
  • Beiträge vor einem Jahr:
    "JOURNALISMUS-PREIS VON UNTEN" 2010

    KOBUK versus KRONEN ZEITUNG

    19. Dezember 2011 von eag

    Kollateralschäden an Mensch und Tier inbegriffen

    Hans Kirchmeyr, der Autor von „Wenn die Ukraine Hunde tötet, stirbt bei uns die Wahrheit“, setzt sich in seinem Beitrag auf Kobuk1 mit der Kampagne der Kronen Zeitung für die ukrainischen Streunerhunde kritisch auseinander. Er macht dabei auf das von der Krone verwendete Foto- bzw. vom ORF ausgestrahlte Filmmaterial aufmerksam. Dieses zeigt Hunde, die teilweise unvorstellbaren, durch Menschen verursachten Qualen ausgesetzt sind. Der Haken daran: Die Aufnahmen der malträtierten Kreaturen wurden nicht in der Ukraine gemacht.

    Leider übersieht der Autor in seinem Prolog das Leid der Tiere. Um so mehr zeigt er „ein Herz für Kinder“. Nachdem er diese Volte geschlagen hat, springt er von den Straßenhunden im Allgemeinen, nicht ohne ihnen zuvor das Etikette des Krankheitsüberträgers anzuheften, zu den Streunern nach Rumänien und den dort von Hunden gebissenen Menschen. Auch diese tragischen Umstände werden unter Hinweis auf eine Rüge des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte für seinen Rundumschlag vereinnahmt.

    Straßenhunde sind keine Kuscheltiere, sondern übertragen Krankheiten und sind eine ernste Bedrohung, insbesondere für Kinder. Uns Couch-Tierschützern mag diese Sicht nicht gefallen, aber viele Menschen, die täglich mit Streunern konfrontiert sind, und oft selbst “wie arme Hunde” leben, empfinden es so …

    Mit der Bemerkung „Das soll nichts entschuldigen, was mit den Tieren passiert“ macht er gegen Ende seines Vorwortes einen halbherzigen Versuch, die bisherige einseitige Stimmungsmache gegen Straßenhunde ein wenig zurechtzurücken. Man würde ihm gerne glauben, mit einem „Aber“ relativiert er seine Aussage allerdings bereits im nächsten Satz: „Aber man sollte die Umstände kennen, bevor man über andere Menschen und ganze Länder urteilt.“
    Der Prolog klingt aus und Hans Kirchmeyr hat es nun endgültig geschafft. Als Freund der Kinder und Armen hat er sich sein Platzerl in unseren Herzen gesichert. Dank seiner profunden Analyse haben wir die Umstände nun ausreichend kennengelernt und könnten zum Thema Medienkritik übergehen.

    Ein kritischer Blick auf das Medienangebot ist heute nötiger denn je und das Engagement vieler Freiwilliger auf Kobuk hilft, die Qualität des Journalismus in Österreich zu verbessern. In seiner Arbeit steht das Medienwatchblog Kobuk allerdings nicht im kritikfreien Raum. Es ist wichtig, die fälschliche Verwendung von Foto- und Filmmaterial in Zusammenhang mit der Tötung der Hunde aufzudecken. Das Leid der Tiere ist trotzdem real und muss dringend gelindert werden. Kobuk leistet nicht nur diesbezüglich keine Unterstützung, sondern konterkariert diese.

    Ein wenig Empathie hätte den angerichteten Kollataralschaden verhindern können. Lesen Sie Shakespeare, Herr Kirchmeyr:

    Der arme Käfer, den dein Fuß zertritt, fühlt körperlich ein Leiden ganz so groß, als wenn ein Riese stirbt.2

    Journalismus sollte nicht nur über eine klare Zielsetzung verfügen, sondern immer auch

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    Deutschsprachige Geschichtsblogs

    16. Dezember 2011 von eag

    Klaus Graf (Archivar und Historiker) und Mareike König (Bibliothekarin und Historikerin) haben die Blogosphäre im Bereich der deutschsprachigen Geschichtswissenschaft durchforstet.
    Sie nehmen in ihrem Beitrag „Entwicklungsfähige Blogosphäre – ein Blick auf deutschsprachige Geschichtsblogs“ die derzeit noch kleine und überschaubare Präsenz von HistorikerInnen in diesem Bereich unter die Lupe.

    Unter anderem wird in dem Beitrag auf das Blogportal hypotheses.org und den Aggregator „Planet Clio“ aufmerksam gemacht. Mit Hilfe des Blogportals soll eine vernetzte deutschsprachige, bloggende Fachcommunity entstehen. Mit Hilfe des Aggregators können Sie sich über die Beiträge verschiedener Geschichtsblogs einen raschen Überblick verschaffen.

    Abschließend weisen die beiden auf die aus ihrer Sicht derzeit wichtigsten deutschsprachigen Geschichtsblogs in alphabetischer Reihenfolge hin.

    Beiträge vor einem Jahr:
    exil-literaturpreis