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Nähere Infos: Wiener Bücherschmaus

Taube Nuss – Nichtgehörtes aus dem Leben eines Schwerhörigen

29. Januar 2015 von eag

Alexander Görsdorf - Taube Nuss „Audienz – musikalische Hörberatung“ lädt zur Buchpräsentation von Alexander Görsdorfs „Taube Nuss“.

„Alexander Görsdorf ist schwerhörig, und Schwerhörigkeit sieht man nicht.
Deshalb muss er im Alltag nicht nur regelmäßig «Wie bitte?» fragen, sondern ist auch froh, wenn es ihm gelingt, unfallfrei einen Kaffee zu bestellen.
Immerhin: Frauen stehen auf ihn, denn er schaut ihnen auf die Lippen wie kein anderer.
Witzig, selbstironisch und ohne falsche Scham erzählt Alexander Görsdorf aus seinem Leben mit schlechtem Ton, das ihn immer wieder in schräge Situationen führt, aber auch in fremde Länder und unters Messer der Hightech-Medizin.“

Programm: Eintreffen und Apéritif ab 16:30 Uhr – Lesung um 17 Uhr – Frage- & Antwort-Gesprächsrunde – Autogrammstunde

Übersichtsplan Wann: Samstag, 7. Februar 2015

Wo: Hörsaal 1 der Musikwissenschaft, Universität Wien, Universitätscampus AAKH, Spitalgasse 2-4, Hof 9, 1090 Wien. Fussgängerischer Zugang über die Garnisongasse.

Beschallung sowie Induktionsempfang vorhanden!

Für einen freiwilligen Unkostenbeitrag steht ein Schweinderl parat …:-).

Mehr über Alexander Görsdorf.

Beiträge vor einem Jahr:
Lesen rettet Leben

Ihre Buchspende für die Leseförderung

28. Januar 2015 von eag

Wer hat Sie nicht, Literatur, die vor langer Zeit mit viel Freude und Gewinn gelesen, heute vor allem zweierlei tut: Sie verstaubt ungenutzt im Regal und verstellt viel Platz.

Bücher auf Rädern

Bücher auf Rädern – ein Leseförderprojekt

Beim „Wiener Bücherschmaus“ ist Ihre Buchspende gut aufgehoben. Neben Büchern werden auch CDs, DVDs, LPs und Brettspiele an literatur- und kulturfreundliche Plätze vermittelt. ;-)

Die Buchspenden werden teils an Schulen und Kindergärten sowie an Vereine und Institutionen aus dem Kultur- und Sozialbereich weitergegeben, teils an BücherfreundInnen verkauft. Der Erlös finanziert die Leseförderprojekte des „Bücherschmaus“: beispielsweise „Bücher auf Rädern“, eine für Schulen und Kindergärten gedachte Initiative.

Da Projekt möchte Kinder und Jugendliche für die Vielfalt an Literatur begeistern und mithelfen, ein Bildungsdefizit erst gar nicht aufkommen zu lassen. Altersgerechte Medien werden an Schulklassen und andere Bildungseinrichtungen verliehen und gehen dort von Kind zu Kind, von NutzerIn zu NutzerIn. Zu diesem Zweck finden circa zwanzig größtenteils neue Bücher, Hörbücher und Spiele in einem Koffer mit Rädern Platz.

Sie möchten den „Wiener Bücherschmaus“ mit einer Buchspende unterstützen, ehrenamtlich mitarbeiten oder einfach mehr über den Bücherschmaus erfahren, rufen Sie uns an (T. 0676 46-93-402) oder schreiben uns ein Mail

Beiträge vor einem Jahr:
Word Rap mit Schreibpsychologie

Herr Leopold bekommt gewaltigen Ärger

27. Januar 2015 von eag

Tagebuchaufzeichnungen und Berichte aus Mariahilf – Teil 1

Wie alles begann.
Februar 2014: Die Bezirksvertretung Mariahilf schreibt ein Literaturstipendium aus. Das Thema lautet „Zu Fuß in Mariahilf“.
Petra Öllinger, Theophilus, der Einäugige Erwin und Frau Elsbeth sind sich einig: „Da machen wir mit!“
Gesagt, getan, geschrieben.
April 2014: Petra Öllinger reicht das Konzept mit den Abenteuern von Herrn Leopold und seinen GefährtInnen für den Wettbewerb ein.
Mai 2014: Es heißt abwarten.
Juni 2014: Die Mäusegeschichten machen das Rennen. Petra Öllinger wird 1. Bezirksschreiberin von Mariahilf.
Juli 2014 bis Jänner 2015: Das Mäuseteam rund um Petra Öllinger arbeitet an den Tagebuchaufzeichnungen und Berichten aus Mariahilf.

Ein großer Dank an dieser Stelle geht an:
Professor Doktor Mechthild Scheiblett, mit ihrer Hilfe ist es gelungen, unter anderem das Wort „Bierkäse“ aus dem Mausischen zu übersetzen.
Ruppert aus dem Emmental und Almut Almý, die keine Zeit und Mühe scheuten, um im Archiv des Radiosenders FM-AUS nach einem wichtigen Tondokument zu suchen.
Herrn Doktor van Keehs für seinen unermüdlichen Einsatz auch für Nicht-Seinesgleichen.
Brilli. Ihr sind diese Geschichten zum Andenken gewidmet.

Und jetzt geht’s los.
Ab heute, alle zwei Wochen jeweils am Dienstag, können Sie mitverfolgen, was Herr Leopold, Theophilus, der Einäugige Erwin und Frau Elsbeth in Mariahilf erleben. Petra Öllinger ist auch hin und wieder mit dabei.

Viel Vergnügen und gute Unterhaltung bei „Herr Leopold bekommt gewaltigen Ärger“.

Die Mäuse und Petra Öllinger stellen sich vor

Herr Leopold

Herr Leopold Portraet

Zweieinhalb Jahre alt, Bibliothekar im Ruhestand, bewohnt in der Fügergasse, direkt unter dem Graffito „ankerbande“, eine drei-Zimmer-Wohnung. Will er die Luft der weiten Welt schnuppern, spaziert er ums Eck in die Matrosengasse, „für einen Hauch Meeresbrise“. Bei Schönwetter verbringt er die Zeit lesend gegenüber seiner Wohnung im Malven- bzw. Käsepappelhain. Er legt großen Wert auf Etiquette und Tischmanieren, niemals würde er Essen von der Straße zu sich nehmen. Verfügt über große Kenntnisse in der Menschensprache und sammelt seltsame Wörter wie zum Beispiel Verkehrslichtsignalanlage oder Schnellzugzuschlag.

Theophilus Makadamia

Theophiuls Makadamia Portraet

Sehr wissbegieriger Mäusegymnasiast, wird von seinen Eltern in den Sommerferien zu seinem Onkel Herrn Leopold geschickt, „damit seine Schnurrbarthaare auch mal Großstadtaroma zu schnuppern bekommen“. Schlägt die Warnung seines Onkels – „Wenn der Einäugige Erwin sagt: ‚Lass dich überraschen‘, dann suche das Weite“– oft in den Wind und bringt folglich Herrn Leopolds Welt – aber auch die des Einäugigen Erwin – meist ungewollt ziemlich durcheinander. Trägt stets eine Umhängetasche aus hellbraunem Cordstoff bei sich, in der sich allerlei – nützlicher – Krimskrams befindet. Ist bezüglich Botanik ein wandelndes Bestimmungsbuch.

Einäugiger Erwin

Einaeugiger Erwin Portraet

Ist circa dreihundertfünfundsiebzig Jahre alt, zumindest entsteht dieser Eindruck, wenn man seinen Abenteuern als Schiffsrate auf der „Mausolos“ lauscht. Spricht als weitgereiste Ratte nicht nur Mausisch, sondern auch die Menschensprache. Er wird von Herrn Leopold gerne zum Entern von Büchern herangezogen. Hat sein linkes Auge bei einem Kampf gegen den Kapitän der berüchtigten „Mausolos“ verloren – behauptet Erwin. Nimmt, im Gegensatz zu Herrn Leopold, sehr gerne Essen von der Straße zu sich, auch solches, das bereits in allen Regenbogenfarben schillert. Sein ganzer Stolz ist die Kramurikiste seines Opas, in der sich unter anderem dessen handgefertigte Skizze des Höllenwaldes sowie ein Steckbrief vom Roten Wickerl befindet. Hat oft fellsträubende Ideen.

Frau Elsbeth

Frau Elsbeth Portraet

Gute Bekannte – genaugenommen mutige Freundin – von Herrn Leopold. Steht noch im Berufsleben, wo sie für interessierte Kleinnager in der Gumpendorfer Kirche Rundgänge bietet. Übrigens ein Traditionsberuf in Elsbeths Familie, bereits einer ihrer Vorfahren hatte dort der Einsegnung von Joseph Haydn beigewohnt. Entstammt dem alten Geschlecht der Mollardmühlmäuse, steht trotzdem mit allen vier Pfoten fest im Leben und scheut sich nicht davor, mitten in der Nacht eine Begräbnisstätte zu suchen oder eine Haselmaus aus einem Beichtstuhl zu retten.

Doktor van Keehs

Doktor van Keehs Portraet

Hausarzt und Freund von Herrn Leopold. Behandelt als einziger Mäusedoktor im Bezirk auch Ratten, was ihm Spott, Häme und Verachtung seiner Kollegen einbringt. Trotzdem, oder gerade deswegen, lieben ihn seine Patienten und stürmen seine Praxis in der Stumpergasse neben dem Eingang zu einer Weinstube. Böse – neidvolle? – Zungen behaupten, dass diese Adresse ganz seinen Patienten entspreche. Doktor van Keehs scheut sich nicht, im Notfall diese – also seine Patienten – auch daheim zu visitieren, wobei es ihm trotz langer Erfahrung hin und wieder die Schnurrbarthaare aufstellt, wenn er sieht, in welchen Verhältnissen manche Nager hausen müssen. Frönt in seiner kargen Freizeit Gesellschaftsspielen wie „Katz-und-Maus“ oder „Maus-ärgere-dich-nicht“.

Petra Öllinger

Petra Oellinger Portraet

Lebt, arbeitet, schreibt, liest als Psychologin und Autorin in Wien. War in allerlei Bereichen arbeitsam: als Radlbotin, Konservendosenverpackerin, Eintrittskartenabreißerin, Slidecentermanagerin, Raumpflegerin, Statistiknachhilfelehrerin, Diplomarbeitsbörsebetreuerin. Sammelt – neben tierischen Findelkindern, die ihr oft vor die Füße fallen und von ihr aufgepäppelt werden – „altmodische“ Begriffe und teilt damit Herrn Leopolds Leidenschaft. Eine besondere Vorliebe hat sie für die Wörter Elektrische, Lichtspieltheater, Trottoir, Stamperl und Kredenz. Außerdem hat sie eine Schwäche für das Semikolon und den Halbgeviertstrich.

Beiträge vor einem Jahr:
Brillis Wort zum Montag

Armin Baumgartner – Almabtreibung

25. Januar 2015 von eag

Armin Baumgartner ist für die LeserInnen des „Duftenden Doppelpunktes“ kein Unbekannter.
Als wir 2007 den Literaturpreis „Der Duft des Doppelpunktes“ zum Thema Arbeitswelt ausschreiben, ist er sofort bereit, seine Erfahrungen aus dem Literaturbetrieb zur Verfügung zu stellen und unterstützt als Tutor Johanna Vorholz, eine der zehn Preisträgerinnen des zweistufigen Wettbewerbs. Für die Anthologie „Rote Lilo trifft Wolfsmann. Literatur der Arbeitswelt“ , in ihr finden sich sowohl die Beiträge der PreisträgerInnen als auch der TutorInnen, stellt er den Text „Der Lohn“ zur verfügung
Als 2012 „Die Wucht des Banalen“ bei Kitab erscheint, freuen wir uns, im „Duftenden Doppelpunkt“, das Buch zu rezensieren. Der Beitrag erscheint mit dem Untertitel „Stamperl, Kredenz; und Karel Gott hängt neben Jesus“.

Armin Baumgartner ist ein unermüdlicher Schreiber. Für seinen Text „Das kupferne Fernrohr“ erhielt er 2014 den Alois Vogel-Literaturpreis.

Armin Baumgartner Almabtreibung Anfang 2015 nimmt Rudolf Kraus „Almabtreibung“ in der Bücherschau als einen „beunruhigenden Blick in die österreichische Seele“ wahr. Abschließend fasst er das Werk folgendermaßen zusammen: „Ein gewaltiger Text, voller Donnergrollen und ungestümer Schonungslosigkeit, aber gleichzeitig zart und verletzlich mit feinen poetischen Bildern.“

Baumgartner, Armin – Almabtreibung: Klagenfurt: Kitab 2014. 144 S. – br. : € 16.00, ISBN 978-3-902878-32-8

Die nächste Gelegenheit, Armin Baumgartner und „Almabtreibung“ kennenzulernen, ergibt sich am 30. Jänner 2015, gemeinsam mit Beppo Beyerl und Rudolf Kraus unter dem vielversprechendem Titel

Jetzt lachen wir noch

Wo: Gasthaus Assmayer, 1120 Wien, Klährgasse 3 (Ecke Aßmayergasse). Nähe U-Bahn-Station Längenfeldstraße,
Wann: Freitag, 30. 01. 2015, 19.30 Uhr
Wer: Armin Baumgartner, Beppo Beyerl, Rudolf Kraus

Die drei Wiederholungstäter Baumgartner, Beyerl und Kraus kehren traditionellerweise an den Tatort zurück und lesen diesmal explizit Texte über Abtreibung, Tod und Verschwinden.

In Zeiten von Kriegen, Krisen und Demokratieabbau hilft oft ein humoriger Blick auf das Schicksal der Menschheit.

Armin Baumgartner unternimmt in seiner Erzählung „Almabtreibung“ mit den Lesenden eine wahre Geisterbahnfahrt durch die österreichische Seele, bei der das Lachen allzu schnell gefriert.

Beppo Beyerl verschwindet nicht aus seinem Leben, sondern berichtet aus seinen „26 Verschwindungen, von Arbeiterzeitung bis Ziegelbehm“. Wer weiß schon, ob er da nicht selber vorkommt?

Rudolf Kraus dringt als Meister der integralen Lyrik an den Horizont seines Lebens und liest aus seinen Sprachminiaturen „tausend tode könnt‘ ich sterben“.

… dass es keiner schafft, jemandem zur Geburt eines mongoloiden Babys zu gratulieren

17. Januar 2015 von eag

Buchpräsentation

Barbara Kreilinger: „… dass es keiner schafft, jemandem zur Geburt eines mongoloiden Babys zu gratulieren.“ Behinderung, Mutterschaft und Gynäkologie im Kontext der embryopathischen Indikation

Die Autorin gibt in ihrer Arbeit 16 Frauen Raum, ihre individuellen Erfahrungen mit dem gesellschaftlichen Umgang mit Behinderung darzustellen. Ihre Gesprächspartnerinnen sind Frauen mit Behinderung, Mütter behinderter Kinder und Gynäkologinnen. Die Autorin verzichtet zugunsten einer qualitativen Erhebung der Lebenswirklichkeiten der Frauen auf einen vorbereiteten Fragekatalog und lässt die Frauen ihre jeweiligen Lebensumstände in deren eigenen Worten beschreiben. Damit entstehen äußerst authentische Zeugnisse der jeweiligen Befindlichkeiten. Wiener Verlag für Sozialforschung

Begrüßung: Thomas Hoppe, Verleger

Es lesen:

Heidrun Aigner
Bärbel Mende-Danneberg
Sabine Sölkner
Dorothea Brozek

Es spielt: Susanna Gartmayer – Bassklarinette

Wann: 27.01.2015

Uhrzeit: 19:00 Uhr

Ort: Frauenhetz, Untere Weißgerberstraße 41, 1030 Wien

Die Veranstaltung ist für alle Personen offen und für Rollstuhlnutzer_innen barrierefrei.

Werner Lang: Berndgeschichten aus der Arbeitswelt

14. Januar 2015 von eag

Werner Lang veröffentlicht mit „Berndgeschichten aus der Arbeitswelt“ eine berührende und zugleich zur Reflexion anregende Kurzgeschichte. In ihr zeichnet er auf der Grundlage eigenem Erlebens und genauer Beobachtung der Arbeitwelt die Lebenswirklichkeit der IndustriearbeiterInnen in den 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts. Ein autenthischer Gegenentwurf zu der vonseiten der Politik lange Zeit verbreiteten Sichtweise auf Österreich als einer „Insel der Seeligen“.

Regionale Erzählung

(Übereinstimmungen mit Orten, Handlungen, Personen, sind rein zufällig.)

Rückblickend wird das Jahr 1974 in den Wirtschaftsberichten über Österreich allgemein als Zeit der Hochkonjunktur angeführt. Die Regierung Kreisky verkündete: „Hand aufs Herz, es ging uns noch nie so gut wie heute.“ Der Arbeiter Bernd war um diese Zeit im Stahlwerk „Schoeller-Bleckmann“ Standort Mürzzuschlag als Schnitzbinder beschäftigt. Er arbeitete erst seit kurzem in diesem Werk.

Davor arbeitete er in einer Brotfabrik bei Krieglach. Sie lag zehn Kilometer von seinem Wohnort, der Werkssiedlung Hönigsberg, entfernt. Da sein Gehalt als Bäcker zu niedrig war, um davon leben zu können, lag er den Eltern trotz Vollbeschäftigung noch auf der Tasche. Das heißt, sein Lohn reichte nicht für sein Auskommen aus. An eine eigene Wohnung war nicht zu denken. Darum bewarb er sich, nach Drängen seines Vaters, im Personalbüro bei Schoeller-Bleckmann Mürzzuschlag als Hilfsarbeiter, denn die Bezahlung war dort um ein Drittel höher, als bei seinem erlernten Beruf als Bäcker. Dazu kam noch, dass die Bäckerei mehr eine Dampffabrik war als eine Backstube. Sie bezeichnete sich selbst als Dampfbäckerei. Schon als Lehrling machte er die gleiche Arbeit wie die Gesellen, die dort beschäftigt waren, nur nicht so schnell. Es herrschte Arbeitsteilung. Jeder machte seine Schrittfolgen. Der Teigmischer war schon um drei Uhr in der Früh an seinem Kessel, um den Teig vorzubereiten. Bernd kam mit ein paar anderen Bäcker um fünf Uhr in der Früh in die Backstube, um den fertigen Teig zu klopfen und ihn in Form zu bringen. Alles andere erledigten die Maschinen. Das fertige Gebäck wurde in Zehnerpackungen an die Kaufhäuser ausgeliefert. Bernd ist in seiner Lehrzeit zu einem perfekten „Teigschläger“ geworden.
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Schreibwerkstatt „Reise zu mir sellbst“

6. Januar 2015 von eag

Schreibwerkstatt „Reise zu mir selbst – Die eigene Ferne schreiben“

Die „Duftenden Doppelpunkte“ und die „Absolventenakademie“ begrüßen Sie an Bord.

Zielgruppe: Alle Menschen mit Fernweh nach ihrer Persönlichkeit, die schreibend und mit Kreativität Kraft aus der eigenen Lebensreise schöpfen wollen.

Inhalt: Schreibwerkstatt mit sprachdidaktischen Einzel- und Gruppenarbeiten (z.B. meine Lebenslinien, Postkartengeschichten, Lyrik aus dem Reisekatalog …), Diskussionen und Kurzvorträgen.

Wann: Samstag, 31. Jänner 2015 oder Samstag, 28. Februar 2015
Uhrzeit: jeweils 15.30-19.00 Uhr
Ort: „WELTCAFÉ – Atmosphäre zum fair weilen“
1090 Wien, Schwarzspanierstraße 15

Preis: 49,00 € (inkl. Schreibmaterial und Unterlagen)

Das Reiseleitungsteam:
Petra Öllinger: Psychologin, Autorin, Schreib- und Textberaterin, einer der „Duftenden Doppelpunkte“.
René Merten: Jurist, Trainer, geschäftsführender Inhaber der Absolventenakademie.
Anmeldung und weitere Informationen

Erster Weltkrieg – Literaturquiz

29. Dezember 2014 von eag

Letzte Runde und Zusammenfassung

Mit dem vierten und letzten Teil dieser literarischen Quizreihe geht unser heuriger Jahresschwerpunkt „Erster Weltkrieg“ zu Ende.

Ein herzliches Dankeschön allen Verlagen, die das Literaturquiz unterstützt haben: Ahriman Verlag, Beltz Verlag, Buchfunk Verlag, Karl Dietz Verlag, Diogenes Verlag, Edition Atelier, edition moderne, Edition Raetia, Elektrischer Verlag, Fischer Verlag, Gmeiner Verlag, Limbus Verlag, LohrBär Verlag, Manesse Verlag, Reclam Verlag, Sisyphus Verlag, Verbrecher Verlag, Wallstein Verlag.

Wir hoffen, Ihnen neben der Freude am Knacken der Rätselnüsse die eine oder andere Anregung für Ihre Lektüre gegeben zu haben.
Jedes der literarischen Rätsel bietet vielfältige Hinweise auf die gesuchte Person. Ist der Autor bzw. die Autorin bereits bekannt, kann der Text als informative Kurzbiografie gelesen werden.

Vorgestellt wurden folgende AutorInnen

Teil 1 – Heinrich Wandt: Das Quiz und die Auflösung der Fragen.

Teil 2 – Andreas Latzko: Das Quiz und die Auflösung der Fragen.

Teil 3 – Lena Christ: Das Quiz und die Auflösung der Fragen.

Teil 4 – Adrienne Thomas: Das Literaturquiz.

In dieser abschließenden Quizrunde haben von den 134 TeilnehmerInnne 17 ein Buch oder eine CD gewonnen. Nähere Infos über die Bücher finden Sie auf der Seite Literaturquiz 4.

Die Quizfragen und Antworten rundum Adrienne Thomas:

  • Unter welchem Pseudonym wurde die Autorin bekannt? Adrienne Thomas
  • Wie lautet der Titel ihres Antikriegsromans? Die Katrin wird Soldat
  • Nennen Sie den Titel eines ihrer Kinderbücher. Andrea. Erzählung für Jugendliche, Viktoria. Erzählung für junge Menschen, Ein Hund ging verloren / Ein Hund zweier Herren, Markusplatz um vier.
  • Wie heißt die Autobiografie ihre Mannes Julius Deutsch? Ein weiter Weg. Lebenserinnerungen.

Die Bücher bzw. Hörbücher und ihre GewinnerInnen

Coverbilder und Inhaltsangaben finden sie auf der Seite Literaturquiz 4.

Manja Präkels und Markus Liske (Hrsg.): Erich Mühsam. Das seid ihr Hunde wert! Ein Lesebuch. Verbrecher Verlag geht an Jürgen Leimer

Henke-Bockschatz, Gerhard: Der Erste Weltkrieg. Eine kurze Geschichte. Reclam Verlag geht an Joachim Neurieser

Christoph Poschenrieder: Das Sandkorn. Diogenes Verlag geht an Agnes Drucker

Christoph Poschenrieder: Der Spiegelkasten Roman. Diogenes Verlag geht an Liselotte Jürgensen

Walter Klier: Leutnant Pepi zieht in den Krieg. Limbus Verlag geht an Herbert Hirschfelder

Klaus Kordon: Die roten Matrosen oder Ein vergessener Winter. Beltz Verlag geht an Josef Prybil, Klara Kock und Dagmar Weitz

Über den Feldern. Der Erste Weltkrieg in großen Erzählungen der Weltliteratur. Manesse Verlag geht an Heike Baller

Eduard von Keyserling: Im stillen Winkel. Erzählungen. Mit Nachwort von Tilman Krause. Manesse Verlag geht an Petra Pronegg

Joseph Roth: Radetzkymarsch. Mit Nachwort von Eva Demski. Manesse Verlag geht an Ralf Schwarzbach

Richard Wiegand: „Wer hat uns verraten …“ Die Sozialdemokratie in der Novemberrevolution. Ahriman Verlag geht an Karl Wieser

1914-1918 – Große Autoren erzählen vom Ersten Weltkrieg, 2 Audio-CDs. Buchfunk Verlag geht an Malte Borsdorf

Martina Wied: Die Geschichte des reichen Jünglings. Sisyphus Verlag geht an G. Eder

Virginia Woolf: Jacobs Zimmer. Fischer Verlag geht an Hans-Werner Kube

Joseph Wittlin: Das Salz der Erde. Fischer Verlag geht an Eva Jancak

Jacques Tardi/Jean-Pierre Verney: Elender Krieg, Gesamtausgabe. edition moderne geht an Claudia Löst

Heiger Ostertag: Potsdamer Affäre. Kriminalroman. Gmeiner Verlag geht an Ursula Pfeiffer

Einige weitere Literaturtipps

Auch einige der AutorInnen, die wir im Literaturquiz des vergangenen Jahres, es erinnerte an die Bücherverbrennung 1933, vorgestellt haben setzen sich in ihrem Schreiben mit dem Ersten Weltkrieg auseinander. So diente Armin T. Wegner als deutscher Sanitätsoffizier im Osmanische Reich und hielt den Völkermord an den ArmenierInnen fotografisch und literarisch fest.

Alexander Moritz Frey wiederum war mit dem Gefreiten Adolf Hitler während des 1. Weltkrieges in einer Kompanie. 1929 veröffentlicht er „Pflasterkästen“. Der Roman wird in seiner Bedeutung gerne mit Remarques „Im Westen nichts Neues“ verglichen. „Pflasterkästen“ reiht sich in die Gruppe jener Romane ein, die von der Menschenverachtung des Krieges und einer „verlorenen Generation“ künden wie beispielsweise Ernst Glaesers „Jahrgang 1902″, Edlef Köppens „Heeresbericht“, Ludwig Renns „Krieg“ und Arnold Zweigs „Erziehung vor Verdun“.

Ein bedeutendes Dokument über den Ersten Weltkrieg sind auch Erich Mühsams Tagebücher aus der Zeit des Ersten weltkrieges „Er braucht lange, bis er die Propagandalügen durchschaut und zu einer eigenen Haltung findet. Das Kriegstagebuch dokumentiert sein Tasten und Irren, seine Suche nach der Wahrheit über den Krieg und nach einer neuen Rolle für sich selbst. So bleibt Mühsam trotz aller Abstürze bei sich und bei seinen Lesern: Als einer, der seine Wege und Irrwege offenlegt und zu einem Stück deutscher Geschichte werden lässt.“ Via Verbrecher Verlag.

Bibliografien zum Thema Ersten Weltkrieg und Belletritik

Der Erste Weltkrieg in der Literatur: Romane, Novellen, Essays, Tagebücher, Briefe, … über den Ersten Weltkrieg.

Erste Weltkrieg – belletristische Literatur.

Erster Weltkrieg – Kinderliteratur – Jugendliteratur. „Mach, dass unsre Truppen siegen, dass wir wieder schulfrei kriegen.“