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Nähere Infos: Wiener Bücherschmaus

Verführung zum Lesen

17. November 2016 von eag

Ein Infoabend für alle, die sich auf die Suche nach Geschichten für Kinder von 0-10 Jahren machen.

Verführung zum Lesen Wann: Donnerstag, 24. November 2016, 19.00 Uhr
Wo: „Wiener Bücherschmaus“ – Verein für Leseförderung und Buchkultur, Garbergasse 13 – Eingang Mittelgasse/Oskar-Werner-Platz, 1060 Wien

Oft erscheint die Vielfalt an Kinderbüchern unüberschaubar. Wie wählt man aus dieser Menge ein geeignetes Buch aus? An diesem Abend widmen wir uns einigen Wegweisern, die bei der Pirsch durchs vermeintliche Geschichtenwirrwarr hilfreich sind.

Dazu gehören zum Beispiel:
Altersempfehlung – eine strenge Richtschnur oder eine EMPFEHLUNG?
Erst Lesenlernen und dann das Buch – oder geht es auch ohne Buchstaben?
Bilderbücher – nur etwas für ganz Kleine?
Serifen, Magenta, Längsformat – wie bedeutend sind Gestaltungsmerkmale von Büchern?
Praktische Tipps, wie man Kinder zum Lesen verführen kann, runden den Abend ab.

Referentin: Mag.a Petra Öllinger – Psychologin, Autorin, Schreibcoach, Vorlesepatin, Absolventin des STUBE-Fernkurses für Kinder- und Jugendliteratur.

Die Teilnahme ist kostenlos.
Spenden für die Bücherschmaus-Leseförderprojekte erbeten.

Begrenztes Platzangebot – bitte um Anmeldung unter E-Mail an den Bücherschmaus oder telefonisch 0677/612 659 11.

Petra und der Wolf

10. November 2016 von eag

Wir feiern die Fantasie

Petra und der Wolf So lautet das Motto des Vorlesefestes, das am 18. November 2016 in ganz Österreich an verschiedenen Orten stattfindet.

Mit „Petra und der Wolf“ – ein musikalisches Märchen, sehr frei erzählt nach Sergei Prokofjew – lädt der „Wiener Bücherschmaus“ kleine Menschen ab 4 Jahren ein, mitzufeiern.

Es sind dabei:
Petra Öllinger, einer der Doppelpunkte: Erzählerin
Alice Wang: Piano, Cajon
sowie der Großvater, der Wolf, die Ente, der Vogel, die Katze, eine Gruppe von Jägern

Datum: Freitag, 18. November 2016
Uhrzeit: 15.00 Uhr
Ort: „Wiener Bücherschmaus“, 1060 Wien, Garbergasse 13/Eingang am Oskar-Werner-Platz

Der Besuch ist kostenlos.

Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich.
E-Mail-Anmeldung zu Petra und der Wolf
Tel.: 0677/612 659 11

Eine Veranstaltung im Rahmen vonVorlesefest Logo

Beiträge vor einem Jahr:
Herr Leopold bekommt gewaltigen Ärger

ALFRED HRDLICKA – ALLE KUNST GEHT VOM FLEISCHE AUS!

6. November 2016 von wela

AUSSTELLUNG: HRDLICKA, WEGNER, NEMEC: FOTOS, BILDER, DRUCKGRAFIK

HRDLICKA2016_d Alfred HRDLICKA: Druckgrafische Mappen
Thomas NEMEC (Wien): Zeichnungen und Grafiken
Frank WEGNER (Berlin): Alfred Hrdlicka, Letzte Fotos

Eröffnung: 18.11.2016, 19.30 Uhr Eröffnungsworte: Mag. Reinhold STURM

Dauer: 19.11.-09.12.2016 Öffnungszeiten: Di.-Fr. 17:00-20:00 Uhr

Wo: Projektraum MAG3, Schiffamtsgasse 17, A 1020 Wien.
Erreichbar über U2 Taborstraße ODER U4 Schottenring / Ausgang U2 Herminengasse, FON: +43 676 3409218.

WEITERE VERANSTALTUNGEN:

25.11.2016, 18.30 Uhr: „Der Radikale Realismus in der Kunst Alfred Hrdlickas und das Politische in der Kunst“ Impulsreferat : Mag. Reinhold STURM

02.12.2016, 18.30 Uhr: „Zu Alfred Hrdlickas politischen Texten“ Impulsreferat: Prof. Dr. Philipp MAURER

9.12.2016, 18.30 Uhr: Abschlussveranstaltung: Musik Marwan ABADO

Diese Veranstaltungsreihe bietet eine erstmalige Ausstellung von Frank Wegners Fotos aus den letzten Lebensjahren Alfred Hrdlickas.

Frank WEGNER, Berlin, war der letzte von Hrdlicka autorisierte Fotograf, welcher die künstlerische Tätigkeit und private Situationen fotografierte.

Thomas NEMEC wurde schon zu Lebzeiten Hrdlickas als „Schüler“ des Meisters bezeichnet, in Hommage an Hrdlicka wird er Arbeiten der letzten Jahre präsentieren.

Mag. Reinhold STURM erinnert an Alfred Hrdlicka mit „Der Radikale Realismus in der Kunst. Alfred Hrdlickas und das Politische in der Kunst“

Prof. Dr. Philipp MAURER referiert „Zu Alfred Hrdlickas politischen Texten“.

Marwan ABADO, Oud-Spieler und Sänger libanesischer Herkunft, wird der Abschlussveranstaltung eine besondere politische und lyrische Note geben.

Veranstalter: Verein webbrain – Gesellschaft zur Verbreitung von Ton-, Bild- und Denkkunst im virtuellen und im realen Raum

Und wie ist Totsein?

31. Oktober 2016 von eag

Das ist kein Trostspender. Zumindest kein gewöhnlicher.

Cover_Und_wie_ist_Totsein

Totsein kann man nicht üben. Darüber zu sprechen kann das Unfassbare etwas fassbarer und ein kleines bisschen erträglicher machen. Anne Lehners Bilderbuch bietet Erzählanregungen, was danach passieren könnte und zeigt unterschiedliche Vorstellungen, die Menschen von einem „Leben“ nach dem Tod haben: Wird man zu Kompost? Geht man auf Reisen? Wird’s still? Startet eine große Feier? Ist es wie Zuhause?

Beim ersten Blick auf die flächig und meist in den Grundfarben gestalteten längsformatigen Bilder wähnt man sich einem wilden, grafischen Durcheinander gegenüber: ein blaues Känguru, ein gelber Hund oder eine winkende Frau in einer Tasse. Doch dieses vermeintliche „Chaos“ entpuppt sich als wohlgesetztes Arrangement: auf der linken Seite ein Begriff, auf der rechten Seite die bildlichen Assoziationen dazu. Bei der Grafikerin und Illustratorin Anne Lehner sind die Buchstaben nicht nur Buchstaben: Das Wort ZUHAUSE im Kreuzstichmuster zum Beipiel vermittelt Heimeligkeit.

Nebstbei und abseits vom Tod: Die Illustrationen eignen sich vorzüglich als Wimmel- und Suchbilder. Elemente auf der linken „Text“-Seite finden sich, teilweise sehr gefinkelt versteckt, in der dazugehörenden Illustration.

Empfohlen ist das Buch ab 3 Jahren. Trauer und Tod kennen jedoch keine Altersempfehlungen. „Und wie ist Totsein“ kann auch für ältere Kinder und für Erwachsene ein besonderer Trostspender sein.

Petra Öllinger

Anne Lehner (Text & Illustration): Und wie ist Totsein?
Mit einem Nachwort von Mechthild Schroeter-Rupieper
Mixtvision, München 2016
Gebunden, durchgängig farbig illustriert
32 Seiten, € 13,30 (Ö). Ab 3 J.
Ein Einblick in das Schaffen von Anne Lehner

© Cover: Mixtvision Verlag / Illustratorin

Überall und nirgends

18. Oktober 2016 von eag

Erinner-Dinge an Papa und andere Verstorbene

Cover Ueberall und nirgendsBald ist es wieder soweit. Die Zeit um Allerheiligen und Allerseelen ruft in Erinnerung, was allen Lebewesen gemeinsam ist: Sterben und Tod.
Wären wir nicht glücklicher, wenn wir ewig lebten? Dass diese Idee – konsequent zu Ende gedacht – vielleicht nicht gar so verlockend ist, zeigt das Gedicht „Wenn du niemals“. Würde man sich trotzdem auf eine Reise mit der Bahn freuen? Macht es Sinn, das Schwimmdiplom zu bestehen? Eindeutige Antworten gibt es darauf nicht, auch nicht in dem in jeder Hinsicht bemerkenswerten Buch „Überall und nirgends“. Zum Glück.

Verlassensein, Fassungslosigkeit, Unfassbarkeit, Erinnerung; die Trauer um eine/n Verstorbene/n, die Frage nach dem eigenen Tod zeigt sich in einem Koffer von Papa, im leeren Sessel eines Klassenkameraden, in der Feststellung, dass Hochhäuser abgerissen werden, Züge weiterfahren, die Menschen reden und lachen, alles „ohne dich“. Sie zeigt sich aber auch darin, dass man dem verstorbenen Haustyrannen noch eines auswischt.

„Überall und nirgends“ ist eines der wenigen Bücher für Kinder (empfohlen ist es ab 8 Jahre) und Erwachsene, das den Themen Selbstmord („Aus eigener Kraft“), Hospiz („Hospiz“) und dem Tod von Frühgeborenen („Zu klein“) einen Platz bietet. Es stellt die kluge Frage nach einer Existenz vor dem Leben „War ich schon, bevor’s mich gab?“ („Davorseits“). Es verdeutlicht, dass gutgemeinte Trostworte wie „Für ihn war es am besten.// Kopf hoch, du bist noch jung,/das wird schon wieder“ besser nicht gesagt werden („Besser nicht“). Es bringt eine/n darauf, dass es vielleicht gar nicht so schlecht wäre, als Katze wiedergeboren zu werden („Gepard“).

Das Ende ist nicht ausschließlich schwarz, oder mündet in einer Erdbestattung, oder ist das alleinige Refugium des Sensenmannes. An manchen Orten in der Welt kommen die Geier zu Hilfe („Himmelsbegräbnis“), anderswo werden Sterbende auf einen Berg hinauf getragen („Narayama“) oder die Lebenden feiern mit den Toten („Fiesta de los Muertos“).
Sylvia Weves Illustrationen begleiten Bette Westeras Sprache. Die Bilder lassen unterschiedliche Zeichen- und Malutensilien (Filzstift, Kreide, Tusche, Wasserfarben) und Stile erkennen. Raffiniert die Idee, aus einem Fingerabdruck „Omas Mantel“ zu kreieren wenn der Kleidung der Verstorbenen etwas ganz Wichtiges beigelegt werden muss.
„Bevor wir ihre Sachen zum Altkleiderladen bringen,
stecke ich in Omas Manteltasche rasch ein Stück Papier,
damit die fremde Frau, die irgendwann
den Mantel kauft, auch lesen kann,
er war von Oma. Denn das schreib ich ihr.“

Für „Ohne dich“ zum Beispiel malte Sylvia Weves mit brauner/schwarzer (Wasser-)Farbe eine Stadt. Auf den ersten Blick ähnelt das Bild einer krakeligen Kinderzeichnung, beim genauen Hinschauen jedoch lassen sich viele gekonnt gesetzte Details erkennen. Ein gelungenes Beispiel dafür, dass Illustrationen nicht nur „schmückendes“ Text-Beiwerk sind, sondern eigene Geschichten erzählen.

Ein besonderer Kniff ist die Gestaltung einiger Seiten hinsichtlich ihrer Größe. Nur halb so breit wie das Buchformat korrespondiert das Motiv auf einem Bild mit jenem auf der Folgeseite. Eine Raupe im rechten oberen Eck wird beim Umblättern Teil einer Girlande. Der Vorderkörper eines Geparden wandelt sich zu einer Katze, eine Tasche gibt plötzlich den Blick in einen Koffer frei. Apropos Kniff und speziell:
Die Titel der insgesamt 46 Gedichte finden sich in einem nicht gewöhnlichen Inhaltsverzeichnis.

Rolf Erdorf übersetzte Bette Westeras Gedichte aus dem Niederländischen ins Deutsche. Böse Zungen behaupten zuweilen, das sei keine große Sache, weil die beiden Sprachen eh fast gleich sind. Und die Lyrik, das sei doch Jacke wie Hose. Dem ist aufs Entschiedenste zu widersprechen. Luftig, zart, raffiniert, witzig, traurig – eine Poesie, die berührt und zu Herzen geht, ohne sentimental zu werden.
Verbeugung vor Rolf Erdorf.

Danke für das Wort Erinner-dinge.

Petra Öllinger

Bette Westera (Text) & Sylvia Weve (Illustration): Überall und nirgends
Aus dem Niederländischen von Rolf Erdorf.
Buchgestaltung von Hans und Sabine Bocketing.
Susanna Rieder Verlag, München 2016
Halbleinen, gebunden, mit drei Lesebändchen, 112 Seiten, € 26.- (Ö)
Über Bette Westera
Über Sylvia Weve

© Cover: Susanna Rieder Verlag/BuchgestalterIn

Winterspaß in Slapsefjell

29. September 2016 von eag

Wimmelnde SchifahrerInnen

Cover_Winterspass_in_Slapsfjell

Jetzt schon vom Winter erzählen? Warum auch nicht? Der Winter kommt so oder so.
Weshalb sich nicht frühzeitig darauf einstimmen? Zum Beispiel mit Bjørn R. Lies hinreißend illustriertem, großformatigen „Winterspaß“. Der norwegische Illustrator und Künstler, dessen Arbeiten sich unter anderem in der New York Times, auf Pölstern oder Flaschenetiketten finden, lässt ebendiesen in dem fiktiven norwegischen Bergdorf Slapsefjell bei exakt minus vier Grad beginnen. Bunte Häuser im Schnee, aus deren Schornsteinen der Rauch schnurrgerade aufsteigt – die minus vier Grad werden bereits beim Anschauen des ersten Bildes spürbar. Gerade die richtige Temperatur für die EinwohnerInnen von Slapsefjell, die sich frühmorgens zahlreich auf den Loipen tummeln. Auf den folgenden Seiten wird man ZeugIn, wie „hartgesottene Skikanonen“ und „übermütige Winterakrobaten“ den Hang hinunter schießen oder mit „halsbrecherischen Sprüngen“ das Schicksal herausfordern. Oder man beobachtet Robert Raubart dabei, wie er aus einem ins Eis gebohrten Loch Fische angelt. Einer der Höhepunkte ist die Slapsefjell-Rallye, die „pferdestarken Motoren dröhnen“, deren Kadunk Kadunk, Vroom Vroom und Brrrrrr das Buch erzittern lassen. Derweil draußen Resi Rosenkohl auf dem Snublekollen-Sprunghügel einen Rekord aufstellt, sitzt eine Seite weiter geblättert drinnen die Klasse 8A und lässt den Wettlauf zum Südpol über sich ergehen, was zumindest einem Schüler, nämlich Sönke Bergmann einige Bilder später, sehr zupasskommt …

Im letzten Drittel des Buches senkt sich die Abenddämmerung über Slapsefjell, und dann geht’s richtig los: Unter anderem geben sich dort ein Quetschkommodenspieler und ein dreiköpfiger Vogel die Ehre.
Richtig los geht’s auch, wenn man Bjørn R. Lies witzige, skurrile, detailreiche, bunte Illustrationen genau anschaut – und ja, es werden Erinnerungen an Ali Mitgutschs Wimmelbilder lebendig. Der Farbton ist auf die jeweilige Szene bzw. die Tageszeit „zugeschnitten“. Besonders eindrucksvoll ist die Abenddämmerung, wo das Dorf in einen Rosa-Blau-Ton getaucht wird, wie es ihn nur im Winter gibt.

Die BewohnerInnen von Slapsfjell sind einmalig und vielfältig, und das nicht nur hinsichtlich ihrer Aktivitäten in klirrender Kälte. Menschen wie Hasen, Elefanten, Hunde, Bären, Biber, Eichhönrchen, alle wieseln sie gemeinsam mit der größten Selbstverständlichkeit auf Loipen, in Schihütten oder vor Lasse’s (sic) Grillbar herum. Ein besonderer Charme wohnt jener Szene inne, in der drei Damen (Häsin, Katze, Frau) ihren Kindern dabei zusehen, wie diese einen Schneehasen bauen.
Alle tragen Winterkleidung, die in einem krassen Widerspruch zu Hightech Outdoor-Ausstattung steht: Faltenröcke, Kniebundhosen, Wollpullover. Der oben erwähnte Roland Raubart, seines Zeichens übrigens eine Art Riesenschnauzer, trägt unter dem Pullover mit Norwegermuster! Hemd und Krawatte. Und allseits beliebt: die Sturmhaube. Sieht zwar nicht cool aus, wärmt jedoch ungemein. Genauso wie Slapsefjell und seine liebenswerten EinwohnerInnen Herz und Seele der BetrachterInnen wärmen.

Klingt alles nach Lobeshymne? Warum auch nicht. Der Winter kommt so oder so. Weshalb sich nicht darauf einstimmen?

Petra Öllinger

PS: Für alle, die ihn vielleicht vermisst haben: den Blick auf das Vor- und Nachsatzpapier. Ich habe nicht darauf vergessen, wollte die Anmerkung dazu aber zur Abwechslung als PS verfassen. Auf dem Vor- und Nachsatzpapier findet sich (fast) alles auf blauem Untergrund mit weißem Stift gezeichnet, was für den Wintersport benötigt wird. Schneeschuhe, Schiwachs, Schokolade, Fäustlinge Radio, Wollknäuel …

PPS: Nein, es gibt keine Altersempfehlung. Geeignet ist „Winterspaß in Slapsefjell“ für Groß und Klein, für Jung und Alt, für Menschen und Bären, für Schifahrer und Waldarbeiterinnen und so weiter.

Bjørn R. Lie: Winterspaß in Slapsefjell.
Aus dem Norwegischen von Maike Dörries.
Buchgestaltung von Eleonor Sommer.
Kunstanst!fter Verlag, Mannheim, 2016
Hardcover, 52 Seiten, € 19,60 (Ö)
Über Bjørn R. Lie

© Cover: Kunstanst!fter Verlag / Autor und Illustrator

Beiträge vor einem Jahr:
Herr Leopold bekommt gewaltigen Ärger

„Anfangen. Jetzt. Mittendrin“ in Alberts Bücherlager

26. September 2016 von wela

Es lesen Cornelia Stahl, Werner Lang und Christian Schreibmüller

Wann: Mittwoch, 28.9.2016 um 19:00Uhr
Wo: Alberts Bücherlager, Aichholzgasse 19, 1120 Wien

Im Anschluss an die Lesung gemütliches Beisammensein und Gelegenheit zu persönlichen Gesprächen mit den Autoren.

Cornelia Stahl, lebt in Wien. Mitglied der Litges St.Pölten. Redakteurin, „Literaturfenster Österreich“, Radio Orange. Letzte Veröfflichung: Anfangen. Jetzt. Mittendrin. Engelsdorfer Verlag, Leipzig.

Werner Lang, lebt in Wien, Autor. Mitglied im „Werkkreis Literatur der Arbeitswelt“. Letzte Veröfflichung: Herzblut. Erzählungen.Edition Tarantel.

Christian Schreibmüller, lebt in Wien, Autor, Fotograf, Schauspieler, Journalist. Letzte Veröffentlichung: Kannibalenromanze. Edition Tarantel.

Mord im Zweiten

21. September 2016 von eag

Eine E-Book-Serie mittels Crowdfunding in ein gedrucktes Buch verwandeln.

Cover Mord im Zweiten von Lukas Pellmann Im Oktober 2015 wird der Wiener Theaterintendant Valentin Karl tot, an einem Waggon des Riesenrades hängend, aufgefunden. Für Chefinspektorin Vera Rosen und den ihr aus München dienstzugeteilten Kommissar Moritz Ritter beginnt eine delikate Spurensuche durch Theaterwerkstätten, Kaffeehäuser und vornehme Villen im Pratercottage.

Mord im Zweiten greift die ehemals große Theatertradition der Leopoldstadt auf. Als Inspiration diente das Carltheater, das vor seinem Abriss in den 1950ern zu den bedeutendsten Bühnen der Stadt zählte. Mord im Zweiten erschien im Herbst 2015 als interaktive fünfteilige E-Book-Krimireihe, bei der Leserinnen und Leser via Social Media mit Figuren aus dem Roman in Kontakt treten konnten. Im September 2016 versucht Autor Lukas Pellmann gemeinsam mit dem Kladde Buchverlag, die E-Book-Serie mittels Crowdfunding in ein gedrucktes Buch zu verwandeln.

Der „Duftende Doppelpunkt“ und der „Wiener Bücherschmaus“ wünschen Lukas Pellmann viel Erfolg bei der Finanzierung des Krimis via Crowdfunding.

Beiträge vor einem Jahr:
Das fremde Zimmer